Sonntag, 3. Februar 2019
Am Morgen waren Lualeni mit Baby Lulu, Naserian, Chyulu, Olare, Kitirua und Naisula zu Besuch an den Stallungen. Naseku, Malkia und Sana Sana folgten Lulu und setzten alles daran, ein wenig mit ihr zu spielen. Naserian, ihr hauptamtliches Kindermädchen, passte allerdings gut auf, dass niemand an das kleine Baby heran kam. Malkia blieb aber geduldig und als Lulu ein paar Schritte zurück ging, ohne dass Naserian es mitbekam, war es soweit: sie konnte kurz mit ihr spielen und machte dann für Sana Sana und Mundusi Platz, die auch sehnsüchtig warteten. Nachdem sie Lulu Hallo gesagt hatten, sahen Mundusi und Sana Sana sehr glücklich aus. Nach etwa einer Stunde brach Lualeni mit ihrer Gruppe wieder auf. Zum Mittagsschlammbad kam Taita kam mit vier wilden Bullen, und am Abend tauchte auch noch Yatta mit ihrer Herde an der Auswilderungsstation auf.
Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019
Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen
Die Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019
Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 31.01.2019
Donnerstag, 31. Januar 2019
Ex-Waise Rapsu badet zusammen mit den Waisen
Karisa, Wanjala und Lemoyian kommen zum Schlammbad
Pare und Mundusi futtern
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.01.2019
Donnerstag, 31. Januar 2019
Ex-Waise Yatta verbrachte die Nacht mit ihrer Gruppe vor den Stallungen und schloss sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Kama, Yoyo und Esampu hatten ihren Spaß dabei, sich auf dem Boden herumzurollen. Die Ex-Waisen eskortierten die milchabhängigen Waisen hinaus zum Grasen und verabschiedeten sich dann. Siangiki und Olsekki leisteten den ganzen Vormittag ihrem alten Freund Enkikwe Gesellschaft. Die Sonne brannte unerbittlich, und so konnten die Waisen es kaum erwarten, bis es zum Schlambad ging, wo sie sich abkühlen konnten. Dort tauchte Ex-Waisen Rapsu und ein wilder Bulle auf, und alle zusammen badeten sie fröhlich. Nachdem sie genug hatten, gab Kamok den Weg zurück zu den Weidegründen vor. Pare und Mundusi futterten zusammen von einem Busch, aber bald gerieten sie aneinander, als Mundusi den Busch nicht mehr mit seinem Kollegen teilen wollte. Pare ließ sich das nicht bieten, sodass Mundusi, der den Streit angefangen hatte, am Ende die Flucht ergriff. Später forderte Mundusi, der zurzeit mit allen rangelt, die ihm über den Weg laufen, auch Tusuja heraus. Dieser warnte ihn aber, weil er wusste, dass Mundusi nicht stark genug ist, um gegen ihn anzukommen, und so gab Mundusi lieber klein bei. Kithaka, Barsilinga und Garzi, die wie immer tagsüber ihrer eigenen Wege gingen, kamen später am Abend wieder zurück zu den Stallungen.

