Mittwoch, 5. September 2018
In der Nacht wurden die Keeper von lautem Trompeten geweckt und mussten nachschauen, was die Waisen so störte. Sie versuchten es zuerst bei Lima Lima, die sehr gut darin ist, zu vermitteln, was die Waisen gerade beschäftigt. Sie rannte in ihrem Gehege herum und zeigte in den Wald jenseits des Zauns. Dort konnten die Keeper eine Büffelherde ausmachen, die sich zum Schlafen hingelegt hatte, ganz in der Nähe der Stelle, an der die Waisen immer das Luzernenheu bekommen. Die Waisen waren sehr beunruhigt davon und wollten die Büffel verscheuchen. Am Morgen wollte dann niemand in die Richtung gehen, in der die Büffel gesehen worden waren. Murera und Sonje gaben den Weg in Richtung der Chyulu-Berge vor, entlang der Trampelpfade der wilden Elefanten. Ein paar große wilde Bullen kamen auf Lima Lima und Zongoloni zu, die sich aber gleich zurückzogen und die Bullen weiter zu den Bergen ziehen ließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.09.2018
Montag, 3. September 2018
Die Waisen futterten am Morgen ihre Luzernenheupellets an der Tränke. Nur Shukuru bekam ihre innerhalb der Umzäunung, weil sie langsamer frisst als die anderen. Die gierigeren Waisen wie Lima Lima würden ihr ansonsten die Pellets vor dem Rüssel wegschnappen! Die Keeper mussten Lima Lima gut im Auge behalten, denn sie versuchte immer wieder, das Tor zu öffnen und zu Shukuru und ihrem privaten Luzernenheufrühstück zu gelangen! Als schließlich alle fertig waren und Wasser gesoffen hatten, waren sie gut gelaunt und jagten trompetend zwischen den Bäumen umher. Das ging eine Stunde lang so, und danach war Shukuru immer noch sehr aktiv – ein Anzeichen dafür, dass sie kräftiger und gesünder wird. Später brach sie einen großen Ast von einem Baum ab und warf ihn hinter sich. Murera hob ihn auf und nahm ihn bis zu den Quellen mit, wo sie ihn schließlich fallen ließ.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 31.08.2018
Freitag, 31. August 2018
Alamaya mit Murera
Zongoloni sucht sich die saftigsten Blätter aus
Quanza auf dem Weg zu den Quellen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.08.2018
Freitag, 31. August 2018
Die Waisen blieben heute in der Gegend um die Quellen, wo sie schön grasten. Nur Jasiri hatte eine andere Route im Sinn und versuchte die anderen Jungs zu überreden, nicht mit Sonje und Lima Lima, die voraus gingen, mitzugehen. Mwashoti wich natürlich nicht von Mureras Seite, und die beiden kamen langsam hinterher. Als von allen Seiten Büffel auftauchten, kam Sonje zurück, um Murera zu helfen, die Tiere mit lautem Getröte zu verscheuchen. Als sie in den Hügeln waren, verlor Alamaya seine Freunde Lima Lima, Zongoloni und Quanza aus den Augen und kollerte laut los. Faraja kam herbei und nahm ihn zu Murera und Sonje mit, wo auch gleich Lima Lima auftauchte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.08.2018
Mittwoch, 29. August 2018
Die Waisen begannen den neuen Tag, und Sonje brachte, zusammen mit Lima Lima, Zongoloni und Quanza, die Jungs hinaus in den Wald. Murera blieb allein zurück, und als sie das merkte, beschwerte sie sich laut kollernd. Die anderen, die schon im Gebüsch verschwunden waren, hörten es und kamen zurück, um nach ihr zu sehen. Murera ist es nicht gewohnt, ohne ihre Freunde Sonje und Mwashoti, mit dem zusammen sie normalerweise unterwegs ist, hinaus zu gehen. Sie kamen aber zurück und leisteten ihr Gesellschaft, sodass sie wieder zufrieden war. Als einige wilde Bullen auftauchten, waren Murera und Sonje sehr freundlich, aber Zongoloni und Quanza, die im Vergleich dazu noch sehr klein aussehen, rannten eilig vor ihnen davon.

