Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.07.2018

Mittwoch, 11. Juli 2018
Um die Chyulu-Berge trafen die Waisen heute auf viele verschiedene Tiere wie Büffel und Antilopen. Jedesmal waren die großen Jungs wie Ziwa und Ngasha neugierig und trompeteten herum, um zu demonstrieren, dass sie die stärksten sind. Nach einer Weile trafen sie auf eine Herde wilder Elefanten mit kleinen Babys, die sich Sonje und Zongoloni beim Grasen anschlossen. Shukuru war schüchtern und rannte vor ihnen davon, um sich bei den Keepern zu verstecken. Später am Tag kamen die wilden Bullen noch einmal zu Besuch und schlossen sich Murera und Sonje beim Baden im Wasserloch an. Nachdem sie zusammen gespielt hatten, verabschiedeten sich die Waisen und machten sich auf den Heimweg nach einem ereignisreichen Tag mit ihren wilden Freunden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.07.2018

Samstag, 7. Juli 2018
In der Nacht kamen wilde Elefantenherden zu Besuch, die auch Babys dabei hatten. Sie waren am Wasserloch zu hören, und die Babys riefen die Waisen, die in ihren Gehegen waren. Sonje und Murera kollerten so laut, dass die Keeper herauskamen, um nachzusehen. Sie fanden etliche wilde Elefanten vor, die versuchten, das Eingangstor zu öffnen. Einer von ihnen berührte den Elektrozaun und marschierte daraufhin davon. Sonje und Zongoloni wollten ihren wilden Freunden helfen und stießen an ihre Tore; aber sie kamen natürlich nicht heraus, und so kollerten sie ihnen in tiefen Tönen zu.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.07.2018

Freitag, 6. Juli 2018
Die Raufbolde Ziwa, Jasiri und Ngasha begannen am Morgen gleich hinter dem Tor zu den Stallungen mit den Ringkämpfen. Ngasha schnappte Jasiri einen Zweig vor der Nase weg, und eine heftige Rangelei begann. Jeder wollte demonstrieren, dass er der stärkste ist, und am Ende gewann Jasiri. Er ging zu Sonje und ließ sich als Sieger feiern. Murera und Mwashoti gingen zu den Umani-Hügeln, gefolgt von Quanza, und fanden dort einige Akazienschoten, die von den Bäumen herunterfielen. Auch ein paar Affen interessierten sich dafür, und bald war eine Menge Lärm zu hören, der die Elefanten vergraulte. Zongoloni kollerte Lima Lima und Faraja zu, damit sie ihr zum Kenze folgen würden. Shukuru kam auch mit, hielt sich aber von Faraja fern, der sie manchmal noch ärgert. Auf dem Weg scheuchte Alamaya ein paar Antilopen auf, die daraufhin aus dem Gebüsch gesprungen kamen und die anderen erschreckten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.07.2018

Montag, 2. Juli 2018
Die Waisen spielten fröhlich an den Quellen herum und rangelten miteinander, während Murera auf Mwashoti aufpasste. Nach einer Weile kam auch Alamaya dazu und versuchte, ihm auf den Rücken zu klettern. Zongoloni kletterte den Hügel hinauf, auf der Suche nach dem besten Futter, das sie vor allen anderen finden wollte. Nur ihre beste Freundin Quanza durfte mitkommen. Als die Waisen zur Milchfütterung kamen, hatten es Jasiri und Ziwa gar nicht eilig wie sonst. Die Keeper überlegten schon, ob sie irgendetwas im Schilde führten, aber anscheinend war ihnen einfach nur nach einem gemächlichen Spaziergang gewesen. Nach dem Staubbad schienen Sonje und Shukuru sich zu beratschlagen, wo es zum Grasen hingehen sollte, und nach einer Weile gab Shukuru den Weg zu den Chyulu-Bergen vor. Sonje und die anderen Babys folgten ihr, und Murera und Mwashoti kamen langsam hinterher.