Samstag, 30. Juni 2018
Nachdem Shukuru am Morgen aufgewacht war, sah sie gleich nach, ob Ngasha, Faraja und Ziwa schon fertig waren. Ziwa kam an sein Gehegetor, zappelte ungeduldig hin und her und kollerte laut, als er darauf wartete, dass die Keeper ihm das Tor öffnen würden. Murera ließ sich ein paar Pellets beim Luzernenheufrühstück schmecken, während Mwashoti um sie herum scharwenzelte. Im Wald jagten Alamaya, Lima Lima und Zongoloni Schmetterlinge und rannten dabei so wild umher, dass die anderen kaum in Ruhe grasen konnten. Ziwa stieß sich dabei sogar das Knie an einem Felsen an, und dann stapften die Waisen auch noch mitten durch eine Ameisenarmee, die sie ordentlich piesackte! Mit Shukuru sind die Keeper sehr zufrieden; sie frisst gut und hat auch schon etwas an Gewicht zugelegt. Sonje und Lima Lima haben immer ein wachsames Auge auf sie und sorgen dafür, dass die Jungs sie nicht ärgern.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.06.2018
Freitag, 29. Juni 2018
Zongoloni führte am Morgen den Weg in den Wald hinaus an. Jasiri hielt Ngashas Schwanz mit dem Rüssel fest, und es sah so aus, als wollte er gleich zubeißen! Ngasha merkte das gleich und machte sich lieber ins Gebüsch davon. Murera und Sonje begleiteten langsam Shukuru und Mwashoti. Vielleicht überlegten sie, ob Shukuru sich genauso gut um den kleinen Mwashoti kümmern kann wie sie. Er ist ein braver Junge und das Lieblingskind der beiden Leitkühe, während sich Lima Lima eher um Alamaya und auch Zongoloni kümmert – und natürlich um die Keeper!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.06.2018
Dienstag, 26. Juni 2018
Shukuru schwamm heute so tief im Wasserloch, dass man sie kaum noch sehen konnte. Ihre rote Farbe aus Nairobi ist jetzt komplett verschwunden, und sie sieht genauso schlammfarben aus wie die anderen Waisen in Umani Springs. Auf dem Heimweg begegneten die Waisen einigen Büffeln, und Lima Lima und Zongoloni hoben die Rüssel, um herauszufinden, wo sie überall waren. Lima Lima alarmierte gleich die Keeper, und alle suchten nach Mwashoti und Murera, die nicht zu sehen waren. Sie waren aber einfach nur langsamer gegangen und noch weit zurück. Murera kollerte den anderen zu, damit sie warten würden, und Zongoloni bremste ihre Kollegen. Shukuru hörte aber nicht auf sie, sondern ging auf eigene Faust zurück nach Hause – sie kennt inzwischen den Weg und ihr Gehege und muss nicht mehr warten, dass jemand sie dorthin führt.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 25.06.2018
Montag, 25. Juni 2018
Mwashoti und Alamaya machen sich auf den Weg
Mwashoti und Murera spazieren im Wald umher
Faraja futtert
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.06.2018
Montag, 25. Juni 2018
Shukuru hatte es am Morgen eilig, in den Wald aufzubrechen und das leckere Grün dort zu fressen, während Murera und ihre Freunde noch Luzernenheupellets futterten. Als einige Meerkatzen sich an die Pellets heranschleichen wollten, trompetete Ziwa laut, sodass sie schlagartig die Flucht in die Bäume antraten. Shukuru, die das Trompeten von Ziwa und Zongoloni gehört hatte, kam zurück gerannt, weil sie dachte, es lauerte eine Gefahr und die anderen hätten sie zurück gerufen. Jasiri und Quanza tobten zwischen den Bäumen umher, aber es war nur ihre Aufregung. Später bewarfen sich Murera und Mwashoti mit Erdbrocken, und Sonje suchte den Wald nach Shukuru ab, die nach saftigen Zweigen zum futtern gesucht hatte.

