Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.06.2018

Freitag, 8. Juni 2018
Lima Lima ging heute mit dem kleinen Alamaya voran, und die großen Jungs gingen ihnen auf dem felsigen Pfad zu den Hügeln hinterher. Plötzlich sprangen zwei Klippspringer ihnen über den Weg und die Felsen hinauf, was alle ordentlich erschreckte. Lima Lima trompetete laut und wollte ihnen hinterher jagen, aber sie stolperte und fiel dabei fast hin. Die großen Jungs Faraja und Ngasha ließen sie einfach stehen und machten sich aus dem Staub! Zongoloni, die weiter hinten ging, kümmerte sich um Ziwa, und schließlich konnten Mwashoti und Murera, die als letzte kamen, weil sie etwas langsamer gehen als die anderen, alle wieder beruhigen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.06.2018

Mittwoch, 6. Juni 2018
Sonje spielte am Morgen ausführlich mit ihren wilden Freunden, darunter auch ein paar Bullen. Als die Waisen zum Schlammbad gingen und ihre wilden Artgenossen verschwanden, bemerkten die Keeper, dass Sonje etwas mehr humpelte als üblich. Einer der Bullen war wohl auf sie geklettert, sodass sie ausgerutscht war und sich ihr beschädigtes Bein verstaucht hatte. Einer der Keeper rannte zurück zu den Stallungen, um etwas Kühlungsspray zu holen, damit sie den Schmerz nicht so spürte. Quanza war gar nicht glücklich über die wilden Elefanten, und die Keeper passten gut auf die Babys auf, als es auf den Heimweg ging – vor allem auf Murera. Sonje ging etwas langsamer, in dem Tempo, das sonst Murera hat, und kam zusammen mit ihr nach Hause.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.06.2018

Sonntag, 3. Juni 2018
Sonje und ihre Freundin Murera, die sich zusammen um Mwashoti kümmern, sehen so aus, als ob sie bereit sind auszuwildern. Mwashoti ist allerdings noch sehr jung, und sie werden wahrscheinlich nicht die Herde verlassen, bevor sie nicht sicher sind, dass die älteren Jungs ihn nicht mehr herumschubsen können. Am Wasserloch schwammen die Babys eine Runde und machten dann den Büffeln Platz, die warteten und sehr durstig aussahen. Lima Lima passte unterdessen auf die Keeper auf, damit sie nicht mit den Büffeln in Konflikt gerieten.