Dienstag, 24. April 2018
Alamaya wird langsam ein kräftiger kleiner Bulle und lässt sich von den anderen nichts gefallen. Zongoloni hatte immer darauf geachtet, freundlich mit ihm zu rangeln, aber es scheint fast, als ob er sich absichtlich zurückgehalten hätte! Heute schubste er sie ziemlich heftig, sodass sie in Ngasha rutschte, der wiederum dachte, Zongoloni hätte ihn geschubst. So wurden schließlich alle in eine kleine Rangelei verwickelt, obwohl nur Zongoloni das Opfer von Alamayas Schubser geworden war! Beim Grasen schloss er sich dann Murera und Sonje an. Mwashoti passte auf, nicht in seine Nähe zu geraten, aber mit der Zeit beruhigten sich die Gemüter wieder. Im Wald trafen die Waisen und die Keeper auf eine Antilope, die gerade ein Junges zur Welt brachte! Die Keeper manövrierten die Elefanten in eine andere Richtung, damit die werdende Mutter nicht gestört wurde; aber durch das Gebüsch konnten sie die Geburt mit ansehen – ein Schauspiel der Natur, das man sehr selten live erlebt!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 20.04.2018
Freitag, 20. April 2018
Alamaya und Murera grasen bei den anderen
Jasiri grast im Gebüsch
Die Waisen im Wald
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.04.2018
Donnerstag, 19. April 2018
Alamaya und seine Freundin Zongoloni gingen heute in Richtung der Umani-Hügel voran und gingen vorsichtig, um das nasse Gras so gut es ging zu meiden. Insekten schwirrten um die Elefanten herum, und Alamaya leidet darunter mehr als die anderen, da er keinen Schwanz hat, um sie weg zu scheuchen. Murera und Lima Lima gingen hinter ihm und halfen ihm dabei, die nervigen Brummer fernzuhalten. Alamaya hoffte, dass die Insekten im Gebüsch weniger störend wären. Ziwa und Jasiri wollten ihre Kräfte unter Beweis stellen und schoben an den Bäumen herum, von denen Meerkatzen herunter sprangen. Die Affen machten sich schnell aus dem Staub, um den randalierenden Elefanten aus dem Weg zu gehen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.04.2018
Mittwoch, 18. April 2018
Die Waisen schienen heute sehr zufrieden und geduldig zu sein, als sie zum Grasen in den Wald gingen. Faraja futterte zusammen mit seinen Freunden, und Quanza patrouillierte mit Mwashoti am Waldrand entlang. Auf dem Weg zu den Kenze-Hügeln wurden sie von einigen Antilopen und Klippschliefern erschreckt, die ihnen plötzlich über den Weg liefen. Sonje und Zongoloni fragten sich unterdessen, wo wohl Murera und die anderen grasen würden, und auch die Keeper mussten erst auf eine Lichtung hinaus treten und die Elefanten rufen. Es tauchte allerdings nur Mwashoti auf, der ihnen zeigte, wo der Rest der Herde zu finden war. Dann kam auch Lima Lima heraus und nahm die Keeper mit zu den anderen Waisen. Einige von ihnen brachen Zweige zum fressen ab, und andere rollten sich auf dem Boden herum, der jetzt, wo es quasi täglich regnet, nass und rutschig ist.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 17.04.2018
Dienstag, 17. April 2018
Zongoloni kratzt sich genüsslich
Die Waisen füllen ihre Mägen mit frischem Gras
Murera lässt sich das Gras schmecken

