Freitag, 31. Juli 2020
Zongoloni tauchte am Morgen aus dem Wald auf und eilte zu Quanza und Enkesha, die schon draußen waren, um ihnen Guten Morgen zu sagen. Als die Waisen in den Wald aufgebrochen waren, kamen auch Faraja und Ngasha dazu, die allerdings die ganze Zeit miteinander rangelten. Quanza, Shukuru, Enkesha, Murera und Luggard grasten unterdessen fleißig.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.07.2020
Mittwoch, 29. Juli 2020
Am Morgen war es ziemlich kühl, aber Enkesha schien sich nichts daraus zu machen. Sie stapfte hinüber zur Tränke, um Wasser zu saufen und machte sich dann zusammen mit Alamaya, Mwashoti und Shukuru auf den Weg in den Wald. Luggard dagegen hielt sich den ganzen Tag dicht bei Murera und ließ sich von ihrem großen Körper wärmen. Immer wenn die Waisen anhielten, kuschelte er sich schnell an sie! Sonje ging zu Enkesha, um zu sehen, ob ihr vielleicht kalt war, und legte Rüssel und Kopf auf dem kleinen Mädchen ab. Enkesha freute sich, und auch sie nutzte die Gelegenheit, etwas mit Sonje zu kuscheln.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.07.2020
Sonntag, 26. Juli 2020
Als Shukuru am Morgen aus ihrem Gehege kam, ging sie schnurstracks zur Tränke, um erst einmal Wasser zu saufen, bevor sie sich Luggard, Murera und Mwashoti bei den Luzernenheupellets anschloss. Die drei begrüßten sie freundlich bei ihrem Frühstück. Als sie fertig waren, ging Mwashoti zu Luggard hinüber und wollte ihn umrüsseln. Er hatte aber wohl nicht damit gerechnet, dass sein Rüssel etwas zu schwer für den kleinen Luggard war, und dieser ließ ein verunsichertes Kollern los, das sofort Murera und Lima Lima auf den Plan rief. Sie kamen angerannt und scheuchten Mwashoti weg, der sich beleidigt zu Shukuru und den anderen zurückzog. Er traute sich dann den ganzen Tag nicht mehr an Luggard und die älteren Mädchen heran.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.07.2020
Freitag, 24. Juli 2020
Zongoloni war in der Nacht zu den Stallungen gekommen; sie soff am Morgen Wasser aus der Tränke, während sie auf die Waisen wartete. Enkesha konnte es kaum erwarten, ihr Hallo zu sagen, und kaum hatten die Keeper ihr Tor geöffnet, schoss sie heraus, und die beiden umrüsselten sich liebevoll. Im Wald tauchten auch Jasiri und Faraja auf, die beide ziemlich müde aussahen und ein Nickerchen halten wollten. Sie hatten aber kein Glück, denn Sonje führte die Herde im Eiltempo zu den Umani-Hügeln, und sogar Murera und Luggard hielten unterwegs gar nicht an, um ein wenig zu grasen! Als die Herde schließlich ein schönes Plätzchen gefunden hatte und sich alle ans Grasen gemacht hatten, legten sich Jasiri und Faraja in den Schatten und ruhten sich ein wenig aus.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.07.2020
Donnerstag, 16. Juli 2020
Alamaya wollte am Morgen nicht auf die Keeper hören; er versuchte, alle Pellets, die er erwischen konnte, zu horten und kollerte die anderen bedrohlich an, wenn sie ihm im Weg standen. Als die Keeper mit ihm schimpften, kollerte er auch ihnen zu und rannte bis zum Waldrand, um dort zu warten, bis es losging. Den Tag über graste er dann wieder für sich allein. Die Keeper vermuten, dass er bald Anstalten machen könnte, den fünf auswildernden Waisen zu folgen. Noch ist er aber nicht soweit, ganz auszuwildern, und so kümmern sich die Keeper etwas mehr um ihn, da Murera und Sonje jetzt hauptsächlich mit Enkesha und Luggard beschäftigt sind.

