Donnerstag, 30. April 2020
Mwashoti wollte heute die Waisenherde hinaus in den Wald führen und ging mit ihnen zu einer Stelle, an der eine große Büffelherde graste. Da merkte er, dass das wohl keine so gute Idee gewesen war, und er schaute sich hilfesuchend nach den Keepern um. Sie scheuchten die Büffel weg, aber bei dem ganzen Durcheinander rannten auch die Waisen ziellos umher! Schließlich hatten sie ihre Schützlinge wieder beruhigt, und sie konnten in Ruhe grasen, bis es Zeit für die Mittagsfütterung wurde. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Staubbad. Murera war wohl nach der Aufregung am Vormittag etwas müde, und sie legte auf dem Staubhaufen ein Nickerchen ein. Mwashoti wollte es ihr nachmachen, aber er hatte keinen Platz mehr auf dem Haufen, sodass er daneben stehen und zuschauen musste.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.04.2020
Mittwoch, 29. April 2020
Murera beschloss heute, ihren Mittagsschlaf gleich auf dem Staubhaufen zu machen, an dem sich die Waisen normalerweise einstauben. Mwashoti ging mit ihr dorthin und wartete daneben, bis auch Sonje sich ihnen anschloss. Sonje und Murera teilen sich weiterhin die Aufgabe, auf die kleinen Mwashoti und Alamaya aufzupassen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.04.2020
Dienstag, 21. April 2020
Heute wurde in den Ebenen der Chyulu-Berge gegrast, wo es viel leckere Vegetation gibt. Murera legte sich auf den Boden, um ein wenig mit den anderen zu spielen. Hinterher hatte sie allerdings Mühe, wieder aufzustehen. Sie rollte ein paarmal hin und her und nach einigen Versuchen schaffte sie es schließlich und war erleichtert, wieder auf den Beinen zu sein. Dann musste noch Mwashoti aufstehen, aber inmitten all seiner Freunde hatte er nicht genug Platz! Schließlich bellte er laut auf, und einige der anderen halfen ihm, wieder hoch zu kommen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.04.2020
Dienstag, 14. April 2020
Lima Lima ging am Morgen erst einmal zur Tränke, um frisches Wasser zu saufen. Ziwa und seine unabhängigen Freunde begleiteten die Waisenherde am Morgen. Ziwa und Ngasha liefen zusammen, während Murera den Rest der Waisen begleitete. Alamaya und Quanza gingen gemütlich im Schatten der Bäume, und die anderen grasten fleißig, als ein altbekannter wilder Bulle auftauchte. Die Keeper haben ihn Ndugu genannt, was in Suaheli „Bruder“ bedeutet. Er ist sehr freundlich und unterstützt sogar hin und wieder die Keeper dabei, im Wald auf ihre Schützlinge aufzupassen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.04.2020
Samstag, 11. April 2020
Shukuru hatte sich heute offenbar vorgenommen, Murera überall hin zu folgen. Egal wohin die Leitkuh auch ging – zu den Hängen der Hügel, wo es viel Grün zu fressen gibt oder irgendwo anders – Shukuru blieb ihr den ganzen Tag auf den Fersen!

