Mittwoch, 29. Mai 2019
Murera war am Morgen offenbar schlecht gelaunt und schubste alle weg, die den Pellets um sie herum zu nahe kamen. Sie verscheuchte Zongoloni von ihren Pellets, die dabei auf Mwashoti fiel, der daraufhin beinahe in der Tränke landete! Sonje schien sehr erstaunt über Mureras schlechte Laune zu sein. Mwashoti gab allerdings nicht auf und wollte sie hinaus in den Wald begleiten. Murera blieb stehen und kollerte ihm einladend zu, und er konnte sich glücklich ihr anschließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.05.2019
Dienstag, 28. Mai 2019
Faraja machte sich am Morgen wieder mit ein paar anderen auf den Weg, um seine wilden Freunde zu finden. Ngasha, Ziwa und Jasiri rannten mit ihm in den Wald hinein, aber Jasiri überlegte es sich bald anders und wollte lieber bei Sonje und Zongoloni bleiben. Er ist noch nicht so unabhängig wie Faraja, der auch schon einmal nachts draußen bleibt – in der Wildnis gibt es nämlich seine geliebte Milch nicht! Am Abend kam Jasiri dann mit Murera und Sonje zeitig nach Hause zurück, während Faraja, Ngasha und Ziwa erst später auftauchten, nachdem wie bemerkt hatten, dass außer ihnen niemand mehr draußen in der Wildnis war. Da war ein Keeper schon dabei, die Milchflaschen zu säubern, und sie ließen ihm keine Ruhe, bis er nicht drei frische Flaschen zubereitet hatte und sie diese leer getrunken hatten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.05.2019
Freitag, 24. Mai 2019
Als die Waisen am Abend zu den Stallungen zurückkehrten, merkten die Keeper, dass Murera fehlte; Sonje war alleine in das Gehege, das die beiden sich teilen, zurückgekommen! Von Murera war keine Spur, und so gingen die Keeper zurück und suchten die Büsche nach ihr ab. Sie waren sich sicher, dass Murera sie rufen hören konnte, aber wohl beschlossen hatte, draußen im Wald zu bleiben, wie es Faraja in letzter Zeit manchmal macht. Vielleicht wollte sie auch einmal ausprobieren, eine Nacht draußen bei ihren wilden Freunden zu verbringen. Schließlich mussten die Keeper wieder umkehren, da es dunkel wurde und man im Wald nichts mehr sehen konnte. Eine Stunde später stand Murera allerdings am Eingangstor zur Auswilderungsstation und verlangte nach ihrer Milchflasche! Die Keeper hatten sie inzwischen schon Sonje gegeben, aber natürlich bereiteten sie Murera eine neue zu, die diese zufrieden austrank.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.05.2019
Mittwoch, 22. Mai 2019
Die Waisen spielten am Morgen fröhlich, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Lima Lima und Faraja begannen einen Ringkampf, der eine ganze Weile andauerte, bis Faraja auf eine Ameisenstraße trat! Die Wanderameisen krabbelten an ihm hinauf und fingen an, ihn zu beißen, sodass er wild herum rannte. Die anderen ließen sich anstecken, und Faraja wusste nicht, wohin er laufen sollte – die Ameisen waren sogar in seinen Rüssel gekrabbelt! Die Ameisen breiteten sich aus, und Zongoloni kam schließlich auf die Idee, mit dem Rüssel im Wasser herum zu planschen, sodass die kleinen Biester weggespült wurden. Nach einer Weile schauten die anderen sich das bei ihr ab, und kamen ebenfalls zur Tränke. Murera und Mwashoti waren schlau genug, einen großen Bogen um den Ameisenstaat zu machen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.05.2019
Donnerstag, 16. Mai 2019
Einige der Waisen konnten am Morgen gar nicht schnell genug in den Wald hinaus kommen und kümmerten sich nicht einmal um die Luzernenheupellets. Shukuru und Lima Lima dagegen futterten genüsslich und wollten gar nicht los, sodass sie schließlich angeschoben werden mussten, damit sie Sonje und Ziwa folgten. Die Affen machten schreiende Geräusche in den Bäumen, und Ziwa und Faraja schlugen lieber eine andere Richtung ein. Murera und Mwashoti schienen sich auch einschüchtern zu lassen – sie kamen zu den Keepern zurück und liefen hinter ihnen her. Als sie weit genug von den Affen weg waren, entspannten sich die Waisen wieder und gingen ihrem Tagewerk nach: grasen und mittags im Matsch wälzen und ihre Milch leeren.

