Montag, 25. März 2019
Beim Schlammbad stellten die Waisen fest, dass sich die wilden Elefanten in der Nacht dort gewälzt und sich anschließend eingestaubt haben mussten. Während Faraja sich rundum mit Matsch bedeckte, gingen Sonje und Murera den Pfad entlang, den die wilden Elefanten vermutlich genommen hatten, und folgten ihrem Geruch. Als sich die Waisen dann im Schatten eines großen Baumes ausruhten, tauchte eine große Büffelherde auf, die ebenfalls Schatten suchte. Sonje brachte daraufhin ihre Schützlinge von den Büffeln weg, hin zu einem anderen schattigen Plätzchen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.03.2019
Samstag, 23. März 2019
Mwashoti bekam heute Ärger mit Alamaya, als er versehentlich dessen Schwanzstummel berührte. Wie üblich wurde Alamaya sehr ärgerlich, und zwischen den beiden, die eigentlich Freunde und Stallnachbarn sind, brach ein Streit aus. Murera musste einschreiten und die beiden bremsen, denn Alamaya ist der kräftigere, und Murera war besorgt, dass er Mwashoti wehtun könnte. Bei der Milchfütterung standen sie sich dann wieder gegenüber, und es sah so aus, als wollte Alamaya seinen Kollegen wieder herausfordern. Mwashoti ließ sich aber nicht darauf ein und ging stattdessen zum Wasserloch, wo alle schön spielten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.03.2019
Donnerstag, 21. März 2019
Mwashoti ist in letzter Zeit frecher geworden. Heute staunten die Keeper, als sie sahen, wie er Quanza schubste, als sie vor ihm zu den Luzernenheupellets gehen wollte, die in seiner Nähe lagen. Er stieß sie tatsächlich zu Boden, obwohl Quanza deutlich größer ist als er! Das ist ungewöhlich, denn normalerweise ist Mwashoti einer der freundlicheren Waisen. Murera und Sonje hatten es auch mitbekommen, aber sie schimpften nicht weiter mit ihm; offenbar finden sie es gut, wenn er lernt, sich gegen die anderen zu behaupten, die ihn häufig ärgern.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.03.2019
Dienstag, 19. März 2019
Ziwa, Faraja und Jasiri bekamen es am Morgen mit Murera zu tun; sie hatten den kleinen Mwashoti aus dem Weg geschubst, als dieser ein Plätzchen zum futtern gesucht und an den dreien vorbeigekommen war. Murera hatte das mitbekommen und war schnell zur Stelle, um den Bullen eine Lektion zu erteilen. Jasiri rannte ins Gebüsch, und als er zurückkam, hielten sich die drei fern von Murera, die nun mit Sonje und Mwashoti zusammen futterte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.03.2019
Sonntag, 17. März 2019
Murera folgte den anderen zum mittäglichen Schlammbad, und als Sonje sie ankommen sah, machte sie etwas Platz; sie weiß, dass Murera manchmal etwas mehr Platz braucht, weil sie sich mit ihrem beschädigten Bein nicht so gut bewegen kann. Murera bespritzte sich erst ein wenig und setzte sich dann ins Wasser, wo sie bald Gesellschaft von Mwashoti bekam. Shukuru schaute den beiden vom Rand aus zu.

