Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.01.2019

Montag, 14. Januar 2019
Die Waisen gingen heute zu den Umani-Quellen, um dort zu grasen. Die Jungs hielten an, als sie ein Krokodil am Ufer sahen, und Lima Lima kam eilig zu den Keepern und den jüngeren Waisen zurück, um sie zu warnen. Ziwa und Jasiri machten sich nichts daraus und gingen einfach weiter, aber Sonje und Murera machten kehrt und brachten Mwashoti zurück zu den Keepern. Als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, kamen Murera und Sonje nicht mit den anderen mit, sondern folgten ein paar Minuten später. Sie grasten weiter, ohne ihre Milch zu trinken. Die Keeper wissen schon, dass sie manchmal keine Lust auf Milch haben; sie sind schon ältere Elefanten und brauchen die Milch nicht mehr unbedingt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.01.2019

Donnerstag, 10. Januar 2019
Früh am Morgen kam ein wilder Bulle, anscheinend einer von Osamas Freunden, die Waisen besuchen, die gerade Luzernenheupellets futterten. Er versuchte, sich Sonje und Murera zu nähern, aber die beiden rannten immer wieder vor ihm weg. Dann hielt er sich eine Weile bei Ngasha und Ziwa auf, aber auch die beiden hatten zuviel Respekt vor ihm und zogen sich zurück. Schließlich ging er wieder zurück in den Wald, und die Waisen machten sich in Richtung der Chyulu-Berge auf, um zu grasen. Alamaya und Mwashoti starteten einen Ringkampf, der aber schnell ruppig wurde, sodass Alamaya versehentlich Mwashoti über den Haufen schubste. Murera und Sonje kamen ihm zu Hilfe geeilt und er rappelte sich wieder hoch, während Alamaya sich schnell verkrümelte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.01.2019

Mittwoch, 9. Januar 2019
Die Waisen hatten heute einen entspannten Tag, und es gab gar keine Streitereien. Auch Mwashoti hatte es nicht auf Shukuru abgesehen, als sie am Morgen ihre Pellets futterte, und später grasten die beiden einträchtig nebeneinander. Murera und Sonje passten auf, dass alles mit rechten Dingen zuging, aber alle waren gut gelaunt und brav. Am Nachmittag überraschten einige Kraniche Shukuru und Alamaya im Kibwezi-Wald, wo sie gerade grasten. Shukuru bekam einen ordentlichen Schrecken; sie rannte davon und ließ Alamaya stehen. Er eilte ihr hinterher und rannte zu Lima Lima und Quanza, die in beruhigend ankollerten. Sie wussten nicht so recht, was die beiden so verschreckt hatte.