Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.12.2018

Samstag, 15. Dezember 2018
Am Morgen drohte es weiter zu regnen, und so liefen die Keeper zurück zu den Stallungen, um ihre Schirme und Regenmäntel zu holen. Mwashoti und Lima Lima hielten das wohl für ein Zeichen, dass es zurück nach Hause gehen sollte. Sie schafften es, die anderen – sogar Murera und Sonje – davon zu überzeugen mitzukommen. Die Keeper staunten nicht schlecht, als die Waisen ihnen entgegen kamen, nachdem sie ihre Regensachen geholt hatten!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.12.2018

Samstag, 8. Dezember 2018
Alamaya wollte am Morgen nicht aus seinem Gehege kommen, obwohl er seine Milchflasche schon leergetrunken hatte und das Tor offen stand. Lima Lima ging zu ihm, und schließlich dämmerte es den Keepern, was die beiden vorhatten – sie schlichen sich zum Luzernenheuvorrat und wollten sich mit vier Ballen davon machen! Die Keeper versuchten, sie davon abzuhalten, aber mit einem Ballen schafften sie es schließlich hinaus in den Wald. Dort ging großes Hauen und Stechen los, denn alle wollten etwas von dem leckeren Heu ab haben. Dabei wurde Alamaya zur Seite geschubst. Der Boden ist noch immer recht rutschig, und so hatten es auch Sonje, Mwashoti und Murera nicht leicht, mit den anderen Schritt zu halten, als es zu den Hügeln ging. Murera schloss sich irgendwann Shukuru an, die abseits der ruppigen Jungs Ziwa, Ngasha und Faraja graste. Auf dem Heimweg fand Murera ein paar sehr leckere Zweige und rief die anderen, damit sie davon kosten konnten. Mwashoti und Zongoloni probierten davon, bevor sie weiter zu den Stallungen gingen, wo ihre Milch auf sie wartete.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.12.2018

Mittwoch, 5. Dezember 2018
In der Nacht regnete es nicht, und so konnten Murera, Sonje und Mwashoti am Morgen wieder viel besser laufen als am Tag zuvor. Die Wasserlöcher im Wald sind nun gut gefüllt, und Shukuru und Lima Lima erfrischten und wälzten sich darin herum. Einige wilde Elefanten hatten sie in der Nacht zum Baden benutzt, und ihren Geruch konnten die Waisen noch wahrnehmen. Ngahsa wollte auch mitmachen, aber Shukuru traute ihm nicht über den Weg und verließ das Wasserloch. Sie erinnert sich noch gut daran, wie die Jungs beim Baden auf sie geklettert waren! Nach der Milchfütterung wollte sie frisches Wasser trinken, aber als sie sah, dass die Bullen ihr folgten, schlug sie einen Haken, um sie abzuschütteln. Sie versucht, jeglicher Konfrontation aus dem Weg zu gehen – sie ist wahrscheinlich der sanftmütigste Waisenelefant, den die Keeper bis jetzt gesehen haben!