Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.11.2018

Freitag, 30. November 2018
Am Morgen hielt der starke Regen, der mitten in der Nacht begonnen hatte an, und die Waisen wollten nicht so recht herauskommen. Lima Lima und Zongoloni hatten in der Nacht schon heftig protestiert, indem sie an die Gehegewände gestoßen hatten, aber schließlich hatten sie sich doch wieder unter ihre Dächer verkrochen. Nachdem am Morgen alle ihre Milchflaschen geleert hatten, kamen Murera und Sonje sehr vorsichtig aus dem Gehege, da der Boden sehr rutschig war. So kam es, dass die Jungs das Kommando übernahmen, denn die Leitkühe waren ihnen zu langsam auf dem Weg hinaus in den Wald.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.11.2018

Dienstag, 27. November 2018
Die Waisen waren in der Nacht reichlich unruhig, weil ihre wilden Freunde rund um die Stallungen kollerten. Sonje dachte vermutlich, dass ihr Verehrer Osama unter ihnen wäre, und Ziwa und Faraja riefen laut, sodass die Keeper herauskommen mussten, um nachzusehen, ob alles in Ordnung war. Als sie am Morgen herauskamen, kümmerte sich niemand um die Luzernenheupellets, weil alle eilig in den Wald gingen, um nach ihren wilden Artgenossen zu suchen. Es dauerte aber eine Weile, bis Lima Lima schließlich einen wilden Bullen in den Hügeln erspähte und ihm hinterging. Murera blieb mit Mwashoti und Sonje unten, statt den anderen den Hügel hinauf zu folgen, weil sie mit ihren kaputten Beinen an den steilen Hängen nicht so gut laufen können.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.11.2018

Sonntag, 25. November 2018
Sonje begann ihr Tagewerk wieder mit einer Kratzeinheit an der Laderampe; zuerst kratzte sie sich den Hintern, und dann ging sie die Rampe hinauf, um dort noch mehr lustige Verrenkungen zu machen. Die Keeper amüsierten sich sehr über ihre Posen – sie war sehr gelenkig, so als hätte sie gar kein verletztes Bein! Als sie schließlich in den Wald aufbrach, folgte Mwashoti. Dahinter kam Murera, die Ziwa von Mwashoti fernhielt, der so aussah, als wäre er heute in Rauflaune.