Mittwoch, 24. Oktober 2018
Shukuru und Lima Lima hatten am Morgen eine kleine Rangelei, als Nimmersatt Lima Lima sich zu Shukurus Pellets geschlichen hatte und sie nicht heran lassen wollte. Als die Keeper sie sahen, schimpften sie laut mit ihr, und sie ging missmutig davon. Murera nahm ein paar der Waisen mit zur Laderampe zum kratzen, während Sonje schon in lustigen Posen ihr Hinterteil kratzte – die Keeper waren sehr amüsiert. Mwashoti wurde langsam ungeduldig und versuchte, Sonje und Murera zum Aufbruch zu bewegen. Nach der Mittagsfütterung war Sonje wieder die aktivste beim Staubbad. Mwashoti und Alamaya hielten ein Nickerchen in ihrer Nähe, wo sie vor den ruppigen Jungs in Sicherheit waren.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.10.2018
Montag, 22. Oktober 2018
Es war ein bewölkter Tag, und bei leichtem Regen fanden es die Waisen ein wenig zu kalt. Murera und Mwashoti kamen langsam aus ihren Gehegen, und es dauerte eine Weile, bis ihre steifen Beine sich aufgewärmt hatten. Alamaya und Ziwa starteten einen Ringkampf, um warm zu werden. Alamaya verlor, denn Ziwa ist größer und hat kräftigere Stoßzähne; Alamaya zeigte aber, dass man ihn nicht unterschätzen sollte!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.10.2018
Samstag, 20. Oktober 2018
Sonjes Verehrer Osama stattete heute den Waisen einen Überraschungsbesuch ab. Der große wilde Bulle war aber heute sehr freundlich und auch gegenüber den Keepern gar nicht aggressiv. Er ging langsam am Gebüsch entlang und suchte nach Sonje. Als er sie gefunden hatte, kollerte er so laut, dass alle stehenblieben und sich nach ihm umschauten! Murera war gerade in der Nähe von Sonje, aber sie zog sich zurück, weil sie dem Bullen nicht zu nahe kommen wollte. Als die Waisen dann am Abend wieder nach Hause zurückgekehrt waren, standen etliche wilde Elefanten, darunter viele Bullen, hinter dem Zaun herum und schauten herein. Auch Osama war mit hoch erhobenem Rüssel dabei.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.10.2018
Donnerstag, 18. Oktober 2018
Die Waisen staubbadeten am Morgen, nachdem sie aus ihren Gehegen gekommen waren. Die Jungs waren sehr aktiv und kletterten auf ihren Freunden herum. Shukuru ließen sie zum Glück in Frieden, aber zu viert krabbelten sie auf Sonje, die am Boden lag und das alles sehr lustig fand. Murera, Mwashoti und Shukuru hielten sich lieber von den verspielten jungen Bullen fern. Lima Lima kümmerte sich um Alamaya, der von Faraja umgeschubst worden war. Auch Zongoloni wollte sehen, was los war. Das hatte Alamaya sich aber selbst zuzuschreiben, denn er war frech zu seinen älteren Kollegen gewesen. Manchmal ist er etwas leichtsinnig ihnen gegenüber, weil er gewohnt ist, dass Zongoloni und Quanza gutmütiger beim Spielen sind. Heute erteilte Faraja ihm allerdings eine Lektion!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.10.2018
Mittwoch, 17. Oktober 2018
Die Waisen wurden am Morgen von Regenschauern überrascht, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Lima Lima und Sonje kamen als erste heraus, gefolgt von Alamaya, und alle gingen nur zögerlich hinaus, statt wie sonst zu rennen. Shukuru futterte ihren privaten Vorrat an Pellets, während Sonje und Quanza sich mit den Rüsseln begrüßten. Murera kratzte sich das Hinterteil an der Laderampe, und Mwashoti stand neben ihr, wo er sicher vor den raufenden Jungs war. Bei dem Wetter waren die Waisen später nicht in Schlammbadstimmung. Shukuru ging nur zum Staubbad und soff danach etwas Wasser am Wasserloch. Dann ging es zurück in den Wald, wo sie alle weiter grasten, bis die Keeper ihr Mittagessen beendet hatten.

