Sonntag, 6. September 2020
Am Morgen war einiges los an der Auswilderungsstation. Sagala und Murit futterten fleißig Luzernenheupellets, während Tagwa zu den Erdhaufen ging, um sich einzustauben. Sie bekam dort Gesellschaft von Sagala, Emoli und Mashariki. Emoli kletterte auf Sagala herum, bevor er Pika Pika zum Ringkampf aufforderte. Diese zwang ihn aber in die Knie, sodass Araba dazu kam, um ihm zu helfen und ihn von hinten anzuschieben! Ishaq-B kratzte sich am Felsen neben der Tränke, und als sie fertig war, übernahm Mudanda den Kratzfelsen. Godoma spielte an der Mauer und versuchte, Lasayen zu einem Ringkampf zu überreden. Dieser schien nicht sonderlich begeistert zu sein, machte dann aber schließlich doch mit. Ndotto rangelte unterdessen mit Arruba.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.09.2020
Samstag, 5. September 2020
Am Morgen schlossen sich Godoma und Pika Pika zu einem Staubbad zusammen; Godoma rollte sich auf dem Boden herum, während Pika Pika neben ihr stand. Die Erdhaufen schienen gemütlich zu sein, und so legten sich Tundani und Godoma zu einem kleinen Nickerchen darauf, dem sich bald auch Kenia anschloss. Danach verwickelten sich Tundani und Godoma noch in einen Ringkampf, und Ngilai versuchte, Murit ebenfalls zu einem zu überreden, hatte aber keinen Erfolg. Rorogoi kam am Ende auch noch dazu und wirbelte jede Menge Staub auf. Sagala, Tagwa und Tamiyoi gaben dann das Zeichen zum Aufbruch, und es ging hinaus in den Busch.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.08.2020
Freitag, 14. August 2020
Die Stimmung unter den Waisen war am Morgen ziemlich trüb, und sie waren sehr aufmerksam, was um sie herum so passierte. Sie schienen etwas gedankenverloren ihr Luzernenheu zu fressen und spielten auch kaum – lediglich Murit und Godoma verwickelten sich in einen kleinen Ringkampf, und Pika Pika schuffelte sich den Bauch an einem Felsen. Als sie hinaus in den Busch gingen, trauten sie sich nicht weit weg, sondern grasten direkt oberhalb der Gebäude des KWS. Nur 300 Meter von der Auswilderungsstation entfernt war schon wieder ein Löwenmännchen gesichtet worden! Am Mittag kamen sie zur Milchfütterung wieder zu den Stallungen, und beim Staub- und Schlammbad schauten ihnen Kenia und ihre Freunde nachdenklich zu. Am Nachmittag wurde weiter in der Nähe gegrast, und am Abend kam Kenias Herde auch wieder mit zurück zu den Stallungen, wo sie in Sicherheit waren.
Die Waisen im November
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: November 2020
Der November ist immer geprägt von der Vorfreude und Erwartung auf die kurze Regenzeit, die normalerweise um diese Zeit beginnt. So durchwachsen wie das Wetter in Nairobi war auch die Laune der Waisenelefanten diesen Monat! An manchen Tagen konnten sie vom Spielen im Matsch und den neuen Pfützen nicht genug bekommen, aber wenn es zu kalt und regnerisch war, wollten sie kaum ihre gemütlichen, mit Heubetten ausgestatteten Ställe verlassen. „Die Waisen im November“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.07.2020
Freitag, 31. Juli 2020
Nach der Milchfütterung und dem Ergänzungsfutter am Morgen war wieder Zeit zum Spielen. Sagala und Tagwa entspannten sich auf dem Mauervorsprung an der Auswilderungsstation, während Lasayen Emoli zum Kräftemessen herausforderte und Ndotto mit Arruba rangelte. Ngilai ging dann zum Kratzen an den Felsen, und Tagwa, Sagala, Tamiyoi und Murit genehmigten sich ein Staubbad.

