Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.04.2018

Freitag, 6. April 2018
Murit, der bisher immer Respekt vor den älteren Jungs wie Ndotto und Lasayen hatte, will inzwischen seinen Platz unter den jungen Bullen einnehmen. Heute Morgen lieferte er sich einen verbissenen Ringkampf mit Lasayen, nachdem er ihn herausgefordert hatte. Lasayen musste zwischendurch sogar in die Knie gehen, und Murit kämpfte entschlossen! Nach einer Weile griff auch Ndotto ein und stellte sich Murit entgegen, damit Lasayen eine Chance hatte. Doch Murit schaffte es sogar, ihn zur Seite zu schieben, bevor er sich wieder Lasayen vornahm. Als es ihnen zu bunt wurde, versuchten schließlich die Keeper, die Raufbolde zu trennen. Aber kaum waren sie auseinander gegangen, umkreisten sie sich schon wieder lauernd und wollten weitermachen. Dann ging Lasayen hinter einen Busch, um sich in eine günstige Position zu bringen, und Murit ergriff die Gelegenheit und biss heftig in Lasayens Schwanz! Dieser rannte schreiend davon, und damit war die Rangelei beendet.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.04.2018

Mittwoch, 4. April 2018
Die Babys im Waisenhaus bekommen inzwischen keine Luzernenheupellets mehr, da sie sie offenbar nicht so gut vertragen. Seitdem sie abgesetzt sind, spielen allerdings Mbegu, Ngilai, Tamiyoi, Murit, Ndotto, Godoma und Kuishi verrückt, wenn sie am Morgen heraus und am Abend nach Hause kommen. Sie rennen zu Maxwells Gehege, um dort von seinen Pellets zu naschen, bevor sie von den Keepern wieder von dort verscheucht werden. Tamiyoi schreit immer protestierend auf, wenn ihr die Pellets verboten werden! Maxwell hat auch eine Strategie gefunden, sich vor den Futterdieben zu schützen: Wenn er Mbegu und ihre Komplizen kommen hört, geht er schnell zu seinen Pellets hinüber und markiert sein Territorium und sein Futter ausgiebig mit Urin! Die Elefanten weichen dann eilig zurück, denn den scharfen Geruch von Nashorn-Urin können sie gar nicht leiden.

Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2018

 

Der Verlust von Dame Daphne ist kaum in Worte zu fassen, und wie Sie sich vielleicht vorstellen können, sind wir alle furchtbar traurig. Trotzdem muss es weitergehen, vor allem der tägliche Ablauf für unsere Waisenelefanten, und das wäre nur in Daphnes Sinn gewesen. Sie wäre diesen Monat besonders glücklich über Luggards Fortschritte gewesen, denn die Schwellung seines Beins ist jeden Tag mehr zurückgegangen. Ende des Monats hat er sogar schon versucht, neben seinen Freunden herzurennen als es Zeit für die Milch war. Das ist eine wunderbare Entwicklung, vor allem für den tapferen kleinen Elefantenbullen, der solch einen schweren Start ins Leben hatte. „Die Waisen im April“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.03.2018

Freitag, 23. März 2018
Die Regenzeit ist in vollem Gange, und heute gab es wieder heftige Regenfälle. Es begann als kleiner Schauer gegen 8 Uhr morgens, verwandelte sich dann aber in eine halbstündige Sintflut! Die kleinen Babys Kiasa, Maktao, Musiara und Sattao wurden zu den Stallungen zurück gebracht, um sie vor dem Regen zu schützen. In der Natur hätten sie sich bei ihren Müttern unterstellen können, bei denen sie noch unter den Bauch gepasst hätten. Auch Luggard suchte an den Stallungen Schutz. Während die Keeper sich unter ihren Regenschirmen versteckten, versammelten sich einige der Waisen unter den Bäumen, andere trompeteten und rannten begeistert herum. Murit beschloss, das Ende des Regens auch unter dem Schirm eines Keepers abzuwarten. Malkia, Ndotto, Lasayen, Esampu und Tagwa rollten sich auf dem Boden herum, stocherten mit ihren Stoßzähnchen in der Erde herum und deckten sich mit Matsch ein. Kiko verkrümelte sich auch wieder in seinem Stall und schaute sich das Ganze durch das Fenster an, und Maxwell verschlief den Wolkenbruch laut schnarchend unter seinem Dach.