Dienstag, 29. Juni 2021
Am Nachmittag grasten die Waisen in Richtung der Chyulu-Berge, als sie plötzlich von einem Buschbock erschreckt wurden, der aus seinem Versteck gesprungen kam. Die Elefanten rannten vor Schreck in alle Richtungen auseinander, aber Lima Lima, Quanza und Mwashoti gingen dann zu dem Buschbock-Versteck, um nachzusehen, ob noch mehr von ihnen dort waren. Tatsächlich hatten sich dort noch mehr der Antilopen versteckt, die von den stampfenden und trompetenden Elefanten aufgescheucht wurden und sich davon machten. Danach konnte die Waisenherde in Ruhe weiter grasen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.06.2021
Dienstag, 22. Juni 2021
Auf dem Heimweg am Abend übernahmen Kiasa und Enkesha, die sich immer besser im Kibwezi-Wald auskennen, die Führung. Mit ein wenig Unterstützung von Quanza und Mwashoti brachten sie die Herde gut zurück zu den Stallungen. Als sie sich dem Tor näherten, hörte Sonje Kiombo kollern. Sie eilte schnell zu ihm, um zu sehen, was los war; es stellte sich aber heraus, dass er wohl nur einmal kurz auf sich aufmerksam machen wollte. Sonje versucht, ihrem kleinen Liebling jeden Wunsch von den Augen abzulesen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.06.2021
Sonntag, 20. Juni 2021
Nachdem Mwashoti ein paar Tage mit den Auswilderern zusammen unterwegs war, kommt er jetzt wieder häufiger zurück zu den Stallungen und bleibt gern in seinem alten Gehege, das er sich früher mit Sonje geteilt hat. Jetzt ist dort auch Kiombo untergebracht, und obwohl Mwashoti am Anfang gar nicht einverstanden damit war, hat er sich jetzt daran gewöhnt und teilt sich das Gehege gern mit Sonje und dem kleinen Bullen. Maktao ist ebenfalls ein sehr liebenswürdiger kleiner Bulle und ein freundlicher Nachbar von Enkesha. Er hat sich noch nie mit ihr oder den anderen gestritten, und Enkesha, die sich auch am wohlsten fühlt, wenn sich alle vertragen, ist gern mit ihm zusammen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.06.2021
Donnerstag, 17. Juni 2021
Die Keeper hatten eigentlich gedacht, dass Mwashoti sich Zongoloni und den anderen fünf Auswilderern anschließen würde. Nach ein paar Tagen kam er aber wieder zurück und wollte in sein altes Gehege gelassen werden! Dort haben sich inzwischen allerdings Sonje und Kiombo eingerichtet, und Kiombo wollte nicht von Sonjes Seite weichen. Also hatten die Keeper keine andere Wahl, als sie zu dritt in dem Gehege schlafen zu lassen! Sie schienen aber alle damit einverstanden zu sein und waren waren zufrieden als Gehegegenossen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.06.2021
Dienstag, 15. Juni 2021
Maktao und Kiombo stahlen sich heute in den Lagerraum, ohne dass die Keeper es bemerkten, und stibitzten einen Sack Luzernenheupellets! Sie zogen ihn schleppten bis vor das Tor der Auswilderungsstation und wollten ihn wohl mit in den Wald nehmen! Dort wurden sie allerdings von Lima Lima und Mwashoti abgefangen, doch bevor die beiden mit den Jungs schimpfen konnten, kamen Sonje und Murera dazu und beruhigten die Gemüter. Mwashoti und Lima Lima versuchten, die Gelegenheit zu nutzen und sich selbst mit den Pellets aus dem Staub zu machen, aber diesmal waren die Keeper schneller und brachten den Sack zurück ins Lager. Maktao und Kiombo wurden zum Luzernenheufrühstück gebracht, wo sie sich bedienen konnten.

