Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.10.2017

Dienstag, 31. Oktober 2017
Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, sahen Murera und Mwashoti ziemlich müde aus. Lima Lima und Ziwa hatten eine lange Wanderung mit den Babys gemacht, und am Abend waren sie glücklich über ihre Milch. Murera kollerte zufrieden, als ihr Keeper ihr die Flasche gab, während Sonje, die schon ausgetrunken hatte, ins Gehege ging und sich schon einmal ein paar Pellets genehmigte. Ziwa war nach der Fütterung wieder auf Unsinn aus; er ging wieder hinaus und suchte nach Akazienschoten. Die Keeper schlossen das Tor, um zu sehen, wie er reagieren würde. Bald kam er zurück gerannt und bettelte um Einlass, woraufhin die Keeper ihm das Tor wieder öffneten und hinter ihm abschlossen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.10.2017

Samstag, 28. Oktober 2017
Früh am Morgen begann es zu regnen, noch bevor die Waisen herauskamen. Lima Lima machte der Regen nichts aus – sie rannte zum Heulager, schnappte sich zwei Ballen und verteilte das Heu anschließend überall! Murera und Sonje ließen Mwashoti in ihr Gehege, bis der Regen nachgelassen hatte, während Alamaya Zongoloni und Lima Lima folgte, die immer noch Luzernenheu mit sich herumtrug, als sie hinaus ging. Als der Regen vorbei war, kamen auch die Keeper mit Murera hinterher; es gab noch ein paar Pellets, bevor die Waisen zu den Umani-Hügeln aufbrachen. Dort fanden sich noch ein paar ihrer geliebten Akazienschoten und leckere Zweige. Lima Lima und Zongoloni brachten dann die Babys zur Milchfütterung, doch ins Wasser wollte heute niemand gehen, da es nach dem morgendlichen Regen noch recht frisch war.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.10.2017

Donnerstag, 26. Oktober 2017
Mwashoti hatte heute einen schweren Tag. Es begann bei der Luzernenheufütterung, als er aus unerfindlichen Gründen mit Murera aneinandergeriet. Später sahen wir, wir Alamaya Mwashoti zu Boden schubste. Die Keeper schimpften mit Alamaya, und währenddessen kam Zongoloni angerannt und verscheuchte Mwashoti von der Fütterstelle. Den Keepern tat Mwashoti sehr leid, und sie brachten ihn in eine ruhige Ecke, wo er sein eigenes Futter erhielt und ihn niemand ärgern konnte. Mwashoti verbrachte den Tag dicht bei den Keepern und wollte nichts mit den anderen Waisen zu tun haben. Nur Sonje kam zu ihm, hörte ihm zu und überschüttete ihn mit Liebe und Zuneigung.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.10.2017

Dienstag, 24. Oktober 2017
Alamaya war heute frech und forderte Zongoloni zu einer Rangelei heraus. Er schubste sie immer stärker, und Zongoloni musste sich alle Mühe geben, nicht zu ruppig zu ihrem kleineren Freund zu sein. Während sie spielten, berührte Zongoloni versehentlich Alamayas Schwanzstummel, was dieser gar nicht mag. Alamaya suchte sich dann die Unterstützung von Ziwa, um das Kräftemessen mit Zongoloni zu gewinnen. Alamaya und Mwashoti sind zwei kleine Kämpfer geworden. Sie versuchen immer, Sonje und Lima Lima zu besteigen, wenn diese sich hinlegen. Wenn die Leitkühe das unterbinden, werden sie sauer und schubsen die Mädchen aus Frust.