Montag, 16. September 2019
Als die Waisen am Morgen aus den Gehegen kamen, um Luzernenheupellets zu futtern, bekamen sie Besuch von einem unbekannten jungen wilden Bullen. Die Keeper hatten ihn noch nie gesehen, und hielten sich im Hintergrund, um ihn nicht zu stören. Lima Lima machte es sich wie immer zur Aufgabe, auf sie aufzupassen. Auch Shukuru schien sich nicht so recht an ihn heranzutrauen und blieb bei den Keepern. Jasiri und Faraja hatten allerdings keine Scheu und wollten ihren neuen Freund kennenlernen. Sie starteten ein Kräftemessen mit ihm und spielten eine ganze Weile zu dritt. Als der Bulle sich verabschiedet hatten, konnten die Keeper sich wieder zu ihren Schützlingen gesellen. Faraja und Quanza waren allerdings vollauf damit beschäftigt, die Paviane zu verscheuchen. Lima Lima, Zongoloni und Mwashoti suchten den Wald ab, ob noch mehr wilde Elefanten zu finden wären; aber sie trafen keine weiteren mehr.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.09.2019
Sonntag, 15. September 2019
Nachdem die Waisen am Morgen ihre Milchflaschen geleert hatten, gingen sie hinaus zum Luzernenheufrühstück. Ziwa war allerdings der einzige, der hinaus rannte, denn Murera und die anderen sammelten lieber die Akazienschoten vom Boden auf. Sie futterten so viele davon, dass die Keeper kaum noch welche aufzufegen hatten! Als Mwashoti genug von den Akazienfrüchten hatte, ging er zu Sonje und steckte ihr den Rüssel in den Mund, um zu sehen, was sie gerade futterte. Sie plauderten ein paar Minuten und machten sich dann auf in den Wald, um dort frische Zweige zu fressen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.09.2019
Mittwoch, 11. September 2019
Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, lief Shukuru gemächlich in ihrem eigenen Tempo. Als sie allerdings von Mwashoti und Lima Lima überholt wurde, legte sie einen Zahn zu und begann zu rennen! Sie beeilte sich, ihre Flasche aufzuheben, bevor Lima Lima sie stehlen konnte, und ging damit hinter das Fahrzeug, das die Milch gebracht hatte, um sie in Ruhe leer zu trinken. Danach kaute sie noch ein paar Minuten auf ihrem Rüssel herum und ging zum Wasserloch hinüber, wo sie kurz mit dem Fuß die Wassertemperatur testete und dann zusammen mit Zongoloni und Sonje etwas soff.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.09.2019
Dienstag, 10. September 2019
Am Nachmittag tauchten im Wald ein paar große wilde Bullen auf, die Sonje und Mwashoti Hallo sagen wollten. Mwashoti waren sie nicht so recht geheuer, und er versteckte sich schnell hinter Sonje. Schließlich kam er aber wieder hervor und plauderte sogar ein wenig mit den Bullen. Als sie aber zu Sonje gingen, um sich ihr vorzustellen, hielt er lieber etwas Abstand.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.09.2019
Sonntag, 8. September 2019
Alamaya und Mwashoti waren am Vorabend sehr unruhig gewesen und hatten sich andauernd gegenseitig Grünfutter stibitzt. Das ging die halbe Nacht so, und als sie am Morgen aus den Gehegen kamen, rannten sie aufeinander zu und begannen gleich wieder zu raufen. Sie hatten sich so in der Wolle, dass die älteren Mädchen eingreifen und sie voneinander trennen mussten.

