Dienstag, 27. August 2019
Zum Mittagsschlammbad war es kühl und niemand wollte so richtig baden. Murera, Mwashoti und Alamaya gingen zum Schlammloch, um die Temperatur zu testen, aber Mwashoti fand das Wasser offenbar zu kalt und ging lieber schnell zum Staubbad weiter. Shukuru und Lima Lima gingen gar nicht erst in die Nähe des Schlammlochs, sondern soffen lieber nur etwas frisches Wasser. Am Abend ging Shukuru auf dem Heimweg voran, dicht gefolgt von Quanza, Lima Lima und Alamaya. Als sie der Auswilderungsstation näher kamen, übernahm Alamaya die Führung – er schien es eilig zu haben, zu seiner abendlichen Milchflasche zu kommen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.08.2019
Montag, 26. August 2019
Am Morgen hatten Sonje und Faraja ein Kräftemessen. Faraja schien all seine Kräfte demonstrieren zu wollen, was offenbar auch Sonje besonders motivierte. Die Keeper fingen schon an, sich Sorgen zu machen, dass jemand verletzt würde, und auch Murera versuchte, die beiden zu trennen – aber vergeblich. Schließlich ließ es Sonje gut sein, und die Ringkämpfe wurden beendet. Faraja genoss seinen Sieg, und als die Waisen hinaus zu ihren Pellets gingen, blieb er neben Sonje. Das schien sie zu ärgern, und sie ließ ihn stehen, während Murera, die auch mitbekommen hatte, dass Faraja etwas großmäulig wurde, zu ihm ging und ihn mit tiefem Kollern warnte! Er zog sich eilig zurück; bei Murera traut er sich nicht so viel, denn sie schimpft häufig mit ihm, wenn er Mwashoti geärgert hat.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.08.2019
Freitag, 23. August 2019
Mittags wollte keiner der Waisenelefanten etwas von der Milch wissen oder schlammbaden. Vielleicht lag es an dem kalten Wetter; Mwashoti und Shukuru gingen am Wasserloch vorbei, versuchten aber noch nicht einmal, ihre Rüssel hinein zu halten, um die Wassertemperatur zu testen. Als die Keeper fertig waren mit mittagessen, kamen plötzlich jede Menge Paviane zum Wasserloch, um nach Resten zum futtern zu suchen. As Lima Lima das sah, kam sie zusammen mit Ngasha und Quanza herbei, und sie scheuchten sie alle zurück in den Wald, damit sie die Keeper in Ruhe ließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.08.2019
Donnerstag, 22. August 2019
Jasiri und Quanza wollten heute nicht Sonje folgen, sondern lieber auf eigene Faust losziehen. Murera versuchte, sie zu überzeugen, mit Sonje und den anderen mitzugehen, aber sie wollten davon nichts wissen. Mwashoti und Shukuru dagegen fühlten sich wohl in Gesellschaft von Sonje und den anderen und ließen sich nicht beirren. Im Wald liefen dann ein paar Schliefer an Quanza vorbei und berührten sie am Fuß; sie erschrak sich so sehr, dass sie laut trompetend in den Wald rannte. Jasiri war inzwischen auf eine Ameisenstraße getreten, und die Wanderameisen krabbelten ihm am Bein hoch und bissen. Auch er rannte trötend und kollernd davon, und die Keeper mussten ihm hinterher rennen und ihn von den lästigen Ameisen befreien.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.08.2019
Samstag, 17. August 2019
Mwashoti und Shukuru waren am Morgen gar nicht an den Luzernenheupellets interessiert, sondern ließen sich lieber die Akazienschoten schmecken, die von den Bäumen heruntergefallen waren. Sie rannten eilig um den Vorratsraum herum, wo sie lagen, und überließen die Pellets den anderen.

