Sonntag, 10. März 2019
Alamaya war heute in Spiellaune und begann einen Ringkampf mit Mwashoti, den die beiden sehr genossen. Zongoloni stellte sich schließlich zwischen die beiden; offenbar sorgte sie sich um Mwashotis Bein, und war der Meinung, dass Alamaya lieber mit den anderen Jungs rangeln sollte. Mwashoti ging zu Murera und Sonje – er ist ein braver Junge, wohingegen Alamaya manchmal mit jedem Elefanten, der ihm über den Weg läuft, eine Rangelei anfängt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.03.2019
Samstag, 9. März 2019
In letzter Zeit kommen immer häufiger wilde Elefanten zu Besuch. Letzte Nacht hörte Mwashoti sie am Wasserloch saufen und trompetete laut los, um es die anderen Waisen wissen zu lassen. Ziwa antwortete, indem er noch lauter trompetete, und die Keeper wachten auf und kamen aus ihrem Zelt um nachzusehen. Sie sahen, wie die wilden Elefanten wieder im Wald verschwanden, nachdem sie die Tränke geleert hatten; auch ein paar winzige Babys waren dabei! Am Morgen gingen die Waisen dann unter dem Kommando von Lima Lima und Quanza den Pfad entlang, den ihre wilden Freunde immer benutzen. Sie trafen aber niemanden, obwohl jede Menge Dung zu finden war.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.03.2019
Freitag, 8. März 2019
Ngasha und Faraja begannen heute im Wald zu spielen, was allerdings zu einer ernsthaften Rangelei um den besten Platz am Wasserloch ausartete. Schließlich wurde Ngasha von Faraja nieder gerungen und schrie um Hilfe, sodass die Keeper ihm wieder auf halfen. Sonje holte ihn ab und nahm ihn mit zu der Stelle, wo sie mit Mwashoti, Alamaya und Zongoloni friedlich graste. Dort beruhigte sich alles wieder, und Ngasha verbrachte den Rest des Tages zufrieden mit ihnen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.03.2019
Dienstag, 5. März 2019
Heute bekamen die Waisen wieder Besuch von wilden Elefanten, aber die Herde war sehr freundlich. Sie plauderten schön mit den Waisen und ließen sich auch von den Keepern nicht stören, die sich in einiger Entfernung aufhielten. Mwashoti stellte sich bei allen Herdenmitgliedern vor, und bald machten es ihm die anderen nach. Als sie alle zusammen in den Chyulu-Bergen graseten, tauchten ein paar Büffel auf. Sie waren überrascht, auf Elefanten zu treffen, und gingen schnell in eine andere Richtung davon. Am Abend folgten die Waisen dann Mwashoti, Alamaya und Shukuru zurück zur Auswilderungsstation. Sie sahen müde aus, und Lima Lima hatte die Augen schon halb zu, als sie endlich schlafen gehen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.03.2019
Freitag, 1. März 2019
Die Elefanten waren am Morgen gut gelaunt, als sie herauskamen. Sie folgten Lima Lima hinaus in den Wald, bis die Jungs in ihre eigene Richtung aufbrachen. Mwashoti und Shukuru gingen am Ende der Herde, und Murera kollerte laut, um Mwashoti zu sich zu rufen. Auch Sonje kollerte ihm zu, und er konnte sich nicht so recht entscheiden, zu wem er nun gehen sollte. Also blieb er einfach zwischen seinen beiden Adoptivmamas stehen und genoss die Aufmerksamkeit von beiden Seiten!

