Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.02.2019

Mittwoch, 20. Februar 2019
Es war ein bewölkter Tag und recht frisch – es sieht so aus als würde die Regenzeit bald anfangen. In den Umani-Hügeln war es kühl und nebelig. Ein paar der Jungs gingen ein Stück bergauf, aber Murera und Sonje blieben mit Mwashoti unten. Auch Shukuru machte ihr eigenes Ding; Sonje versuchte, in ihrer Nähe zu bleiben, aber Shukuru graste sich zielstrebig zum Wasserloch voran. Alamaya und Ziwa schlossen sich ihr bald an, und sie wälzten sich im Schlamm. Als es am Abend bald Zeit war, nach Hause zurückzukehren, fing es an, ein wenig zu nieseln. Lima Lima und Zongoloni sammelten die Waisen zusammen, damit sie rechtzeitig zu Hause sein konnten, bevor der Regen stärker werden würde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.02.2019

Samstag, 16. Februar 2019
Es war ein sehr heißer Tag, und alle Waisen suchten nach Möglichkeiten, sich abzukühlen; sogar für die Keeper war es kaum erträglich. Shukuru und Mwashoti rollten sich lange im kühlenden Schlamm herum. Shukuru ging später noch einmal zum Schlammloch, dieses Mal zusammen mit Alamaya. Die Keeper hatten gar nicht mitbekommen, dass sie sich verdrückt hatten, und begannen, nach ihnen zu suchen. Lima Lima hatte aber natürlich aufgepasst und zeigte ihnen, wo Alamaya und Shukuru ihr kühlendes Bad genossen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.02.2019

Freitag, 15. Februar 2019
Mwashoti und Alamaya waren am Morgen verspielter als sonst; sie rangelten miteinander, tummelten sich auf dem Boden und kletterten aufeinander herum. Nach der Mittagsfütterung ging Shukuru zum Schlammloch, um sich abzukühlen. Die Albinos Jasiri und Faraja folgten ihr, und wie üblich hielt sich Shukuru nicht lange beim Baden auf, damit die Jungs nicht zu ruppig wurden. Murera und Sonje, zu denen sie mehr Vertrauen hat und die sie vor den frechen Bullen beschützen, begleiteten sie. Shukuru geht es schon deutlich besser, seit sie in Umani Springs ist.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.02.2019

Donnerstag, 14. Februar 2019
Ein großer wilder Elefantenbulle versteckte sich am Morgen im Gebüsch nahe des Geheges von Ngasha und Faraja. Als die Waisen herauskamen, zeigte er sich, und Lima Lima und Zongoloni gingen zu ihm, um ihm Hallo zu sagen. Sonje und Murera waren allerdings nicht besonders begeistert und kollerten laut, um ihre Schützlinge von ihm fernzuhalten. Der Bulle war aber schüchtern, denn kaum hatte er die Keeper gewittert und gesehen, hob er den Kopf und machte sich in die Büsche davon. Die älteren Jungs folgten ihm ein Stück, kamen aber bald wieder zurück zu den anderen Waisen. Alamaya und Mwashoti ließen sich aufgeregt erzählen, was die anderen im Wald mit dem Bullen erlebt hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.02.2019

Freitag, 8. Februar 2019
Bei der Mittagsfütterung kam Shukuru als erste an, nachdem sie Ziwa und Alamaya abgehängt hatte. Sie hob ihre Flasche vom Boden auf und nahm sie mit, um den anderen Platz zu machen. Als sie sie leergetrunken hatte, ließ sie sie fallen und machte sich auf zum Wasserloch. Nachdem auch Mwashoti und Alamaya ihre Milch ausgetrunken hatten, folgten sie Shukuru zum Bad. Sie war aber inzwischen schon wieder zum Staubbad weitergegangen, wo sie sich genüsslich einstaubte.