Samstag, 6. Februar 2021
Der neue Waise Rama gewöhnt sich langsam ein und wird kräftiger. Er hat deutliche O-Beine, aber diese scheinen ihn nicht weiter am Laufen zu hindern. Mukkoka ist sehr nett zu ihm – er begrüßt ihn jedesmal fröhlich, wenn er ihn sieht, und leistet ihm abends Gesellschaft. Als Mukkoka am Morgen herauskam, stieß Rama gegen sein Gehegetor, weil er auch heraus wollte, aber er muss erst noch ein wenig kräftiger werden und sich an seine neue Umgebung gewöhnen, bevor er sich den anderen anschließen kann. Auch Kiasa sagt ihm immer Hallo, wenn sie an seinem Gehege vorbei kommt, und wenn sie an ein paar seiner Zweige herankommt, stibitzt sie etwas Grün von ihm. Heute Morgen kam ihr allerdings Nabulu zuvor, die schon angefangen hatte, sich über Ramas Grün her zu machen, und nichts davon abgeben wollte! Nabulu kann auch ungemütlich werden, und jedesmal, wenn Kiasa sich näherte schubste Nabulu sie kollernd weg. Schließlich bellte Kiasa sogar aus Protest auf, und Maisha und Maktao kamen angerannt, um nach dem Rechten zu sehen. Das gab Nabulu dann doch zu denken, und sie machte schließlich Platz für Kiasa. Diese kam wieder heran und berüsselte kurz Rama, bevor sie sich etwas von seinem Grünfutter schnappte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.02.2021
Dienstag, 2. Februar 2021
Während die Waisen im Wald grasten, bekam die Warzenschweinfamilie, die auf dem Gelände des Waisenhauses wohnt, Schwierigkeiten mit einem älteren männlichen Warzenschwein. Die Waisen fühlen sich manchmal sehr verbunden mit ihren Warzenschweinfreunden, und so versuchten sie, sie vor dem Eindringling zu beschützen! Nabulu, Kiombo, Maktao und Mukkoka gingen dazwischen, und während Maktao den Unruhestifter in eine Richtung davon jagte, passten Nabulu, Kiombo und Mukkoka auf, dass er nicht aus einer anderen Richtung zurückkam. Nabulu lief ihm dann noch ein Stück hinterher, um sicherzugehen, dass er verschwunden war, und danach kamen die Elefanten zurück und tobten begeistert herum, um ihren Sieg zu feiern! Ihre einheimischen Warzenschweinfreunde hatten wieder ihre Ruhe und konnten sich ganz auf die Futtersuche konzentrieren.
Die Waisen im April
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: April 2021
Anders als unsere Freunde in Tsavo, hatten wir einen schönen verregneten April in Nairobi. Regen ist in Afrika immer willkommen, aber manchmal ist es dann morgens auch ganz schön kalt. Die Keeper mussten die Kleinsten wieder in ihre dicken Decken einpacken. „Die Waisen im April“ weiterlesen
Maisha und Nabulu ziehen nach Ithumba um
(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Ithumba ist wohl der beste Ort für sie, um auszuwildern. Im Tsavo-East Nationalpark wurde sie im Jahr 2017 gerettet, inmitten einer schrecklichen Dürre, die hunderte Elefanten das Leben kostete. Ranger sahen sie, wie sie zu einem Wasserloch stolperte und dort zusammenbrach und in der brennenden Sonne leblos liegenblieb. Sie wurde direkt ins Waisenhaus nach Nairobi geflogen, und erst nach einigen Stunden hatten die Infusionen Erfolg und sie erwachte wieder zum Leben. Seitdem ist aus dem abgemagerten Kalb eine wunderbare kleine Kuh geworden und eine großartige Mini-Matriarchin!
„Maisha und Nabulu ziehen nach Ithumba um“ weiterlesen
Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2021
Den Großteil des Monats März warteten wir sehnlich auf die kleine Regenzeit. Es war unglaublich heiß in Nairobi, und manchmal legten die Waisen sogar eine Extra-Baderunde ein, nur um sich abzukühlen. Dabei ist uns auch aufgefallen, dass unser Neuzugang Rama, ein großes Faible für die Suhle hat! „Die Waisen im März“ weiterlesen

