Mittwoch, 24. Oktober 2018
Am Nachmittag grasten die Waisen an der Ostseite des Mazinga-Bergs. Mashariki rutschte auf dem Hintern über den losen Boden den Berg herunter. Tundani überfiel Naipoki und verpasste ihr eine Kopfnuss. Sie stolperte ein paar Schritte zurück, bevor sie sich wieder gefangen hatte und auf Rache aus war; sie fegte herum und verwickelte Tundani in einen ordentlichen Kampf. Kenia und Ndii unterbrachen die beiden aber bald, da es langsam wieder Zeit wurde, nach Hause zurückzukehren.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.10.2018
Freitag, 19. Oktober 2018
Ngilai, Godoma und Tahri spielten am Morgen an den Stallungen Fangen, waren aber sehr vorsichtig, wenn sie über die hohen Stufen klettern mussten, um nicht hinzufallen. Murit hatte einen Ringkampf mit Lasayen, der von Ndotto beendet wurde, der die beiden auseinander schob. Nelion kratzte sich sein juckendes Hinterteil, während Naipoki, Kihari und Ishaq-B ihren Spaß dabei hatten, sich in der roten Erde herumzurollen. Nguvu übernahm heute das Kommando auf dem Weg hinaus in den Busch, was sehr ungewöhnlich ist – er ist bisher noch nie vorneweg gegangen! Mudanda und Mashariki folgten ihm und waren gespannt, was passieren würde; es klappte aber alles sehr gut! Nach der Mittagsfütterung gingen die Waisen im Schlammloch baden. Währenddessen näherte sich wieder die große Büffelherde, und Mbegus kleine Gruppe jüngerer Waisen bekam es mit der Angst zu tun. Die Büffel ließen sich auch nicht von den Waisen beeindrucken, die versuchten, sie zu verscheuchen. Tundani schaffte es schließlich, sie eine Weile auf Abstand zu halten. Am Ende überließen die Waisen den Büffeln das Wasserloch, damit diese auch etwas saufen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.10.2018
Sonntag, 7. Oktober 2018
Mudanda schubste am Morgen Rorogoi von den Luzernenheupellets weg, und die Keeper mussten die Gemüter wieder beruhigen. Araba ließ Kenia stehen, die nicht besonders für Spiele zu begeistern ist, und schloss sich Kihari, Suswa und Naipoki an, die sich in der roten Erde herumrollten. Schließlich brach die ganze Herde zu den Weidegründen auf. Mbegu fand einen herrlich grünen Busch und stopfte sich ihn in den Mund. Ndoria näherte sich ihr und begann, die Blätter direkt aus Mbegus Mund zu stibitzen. Am Wasserloch gab es heute kein Bad, da es eher kühl war. Auf dem Weg zurück nach Hause am Abend trugen Tundani und Nelion ein Kräftemessen aus – offenbar hatten sie irgendeine Meinungsverschiedenheit und mussten klären, wer recht hatte.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.10.2018
Dienstag, 2. Oktober 2018
Die Waisen waren am Morgen schon wach, noch bevor die Keeper die Milch vorbereitet hatten. Nach der Fütterung versuchte Ndotto, einen großen Haufen Luzernenheupellets in seinem eingerollten Rüssel in Sicherheit zu bringen. Mashariki, die neben ihm stand, streckte ihren Rüssel aus und schnappte sie die meisten davon, bevor Ndotto selbst zum fressen kam! Murit und Ngilai spielten Verstecken und Tauziehen mit den Rüsseln. Tahri genoss eine Kratzeinheit an einem Felsen, während Naipoki, Kihari und Mudanda daneben standen wie eine Leibgarde und darauf warteten, dass sie selbst an die Reihe kamen. Rorogoi und Mashariki gingen dann zu den Akazien und streckten die Rüssel nach den grünen Blättern ganz oben aus – und mussten gut aufpassen, dass sie nicht den Elektrozaun berührten! Lentili führte dann die Herde auf dem Weg zu den Weidegründen an, und Mbegu kam ganz zum Schluss, weil sie noch ein paar übriggebliebene Pellets aufsammeln musste.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.09.2018
Freitag, 28. September 2018
Beim Ergänzungsfutterfrühstück am Morgen hielt sich Tahri immer schön bei Kenia, Naipoki und Panda auf. Bada und Embu übernahmen dann die Führung auf dem Weg in den Busch. Dort rannte Mudanda Nguvu hinterher, um ihn zum Ringkampf herauszufordern; Nguvu schien nicht interessiert, aber Mudanda ließ sich nicht so leicht abschütteln. Kurz vor Mittag ging es dann Murit genauso, als Ngilai mit ihm rangeln wollte, er aber lieber weiter grasen wollte. Nach der Milchfütterung am Baobab-Wasserloch gab es ausführliche Badespiele, und Arruba tauchte komplett im Wasser unter, wobei sie ihren Rüssel wie einen Schnorchel benutzte. Embu, Tahri und Murit schlossen sich ihr an und wollten es ihr nachmachen. Ndoria stand am Rand des Wasserlochs und schaute den anderen zu.

