Die Waisen im November

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2017

 

Die Regenzeit, die letzten Monat endlich begann, hielt auch in diesem Monat an, durchsetzt mit einigen sehr heißen Tagen, in denen sich das nächste Unwetter aufbaute. Die Waisen hatten eine lange Zeit ohne Schlammbaden hinter sich, und besonders die Wasserratten wie Maktao, Enkesha und Esampu konnten es kaum erwarten, sich wieder im klebrigen Matsch zu wälzen. Esampu verjagte einige Warzenschweine, die auch im Wasserloch Abkühlung suchten, und während die Einen das Wetter noch zu kühl zum Baden befanden, stürzte sich Maktau ins Wasser. „Die Waisen im November“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.10.2017

Sonntag, 29. Oktober 2017
Kiko war in letzter Zeit häufiger bei den Waisenelefanten draußen, da es jetzt nach den ersten Regenfällen schön grün geworden ist. Heute waren allerdings Namalok und Sapalan nicht begeistert, als sie ihn grasen sahen. Sie jagten ihm nach, sodass er zu den Stallungen zurück rannte. Nachmittags ging er wieder zu den anderen hinaus, hielt aber einigen Abstand, bis er gegen 16 Uhr nach Hause kam und wieder in seinen Stall ging.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.10.2017

Donnerstag, 19. Oktober 2017
Namalok hat immer noch nicht gelernt, Milch aus der Flasche zu trinken; es ist sehr lustig zuzusehen, wie er draußen im Busch direkt aus der Schubkarre trinkt. Er liebt die Milch, aber er traut sich immer noch nicht, eine Flasche von den Keepern anzunehmen, obwohl er es nun schon oft bei den anderen Waisen gesehen hat! Er ist ein seltsamer Junge.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.10.2017

Mittwoch, 18. Oktober 2017
Es war ein sehr ruhiger Morgen, und die Waisen alberten nicht wie sonst herum, als sie in den Wald gingen. Nach etwa einer Stunde war es aber vorbei mit der Ruhe, als Pare, Ngilai, Maramoja, Sapalan und Namalok aus dem Gebüsch gerannt kamen und aufgeregt herumtröteten. Das erschreckte auch die anderen, die zurück zu den Keepern liefen. Die Kleinen wie Maktao, Musiara, Sattao, Emoli, Maisha und Jotto quiekten herum und gaben sich alle Mühe, vor den Größeren zu den Keepern zu kommen. Mbegu und Godoma versuchten, sie alle zu beruhigen, aber sie gaben erst Ruhe, als sie bei den Keepern waren. Schließlich waren alle zufrieden und gingen wieder grasen, aber Jotto, Sattao, Musiara, Maisha und Emoli wichen den Keepern nicht von der Seite, bis sie überzeugt waren, in Sicherheit zu sein. Was die Elefanten überhaupt so erschreckt hatte, war allerdings nicht herauszufinden!