Sonntag, 6. Januar 2019
Am Vormittag draußen im Busch kamen Kithaka und Barsilinga, die ein Stück entfernt gegrast hatten, zu den Waisen zurückgerannt. Das erschreckte Karisa, Rapa, Sana Sana, Malkia und Ndiwa, und sie begannen, in Richtung der Stallungen loszurennen! Die Keeper riefen sie zurück und schafften es, sie wieder zu beruhigen, sodass alle weiter grasen konnten. Am Nachmittag schlichen Ndiwa, Sana Sana und Malkia sich von den Keepern davon, tauchten aber bald wieder auf, als es zurück zu den Stallungen ging.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 04.01.2019
Freitag, 4. Januar 2019
Kamok grast
Ndiwa, Sana Sana und Galla kommen zu ihren Milchflaschen gerannt
Die Waisen stauben sich ein
Die Waisen im Januar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Januar 2019
Wie üblich um diese Jahreszeit ist es auch in Nairobi sehr heiß. Jetzt in der Trockenzeit suhlen sich die Waisen mindestens zwei Mal am Tag im Schlamm und suchen tagsüber Zuflucht vor der Hitze im Schatten der Bäume. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen
Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018
Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.12.2018
Montag, 31. Dezember 2018
Maramoja kam am letzten Morgen des Jahres als erste heraus, gefolgt von Mteto und Esampu. Die Waisen löschten kurz ihren Durst an der Tränke, bevor Naseku sie hinaus in den Busch führte. Kithaka, Barsilinga und Garzi, die sich nicht mehr nach den anderen richten wollen, folgten in einiger Entfernung. Sapalan, der erfreulicherweise viel aktiver ist als früher, tat sich zum Grasen mit Galla zusammen, während Malkia Sana Sana Gesellschaft leistete. Enkikwe, der weiterhin etwas humpelt, plauderte lange mit Lemoyian – die Jungs, die beide einen Angriff der Löwen überlebt haben. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad warnte Mundusi Ndiwa, ihn nicht zu überholen; Ndiwa wartete geschickt ab, bis Mundusi von einem Dikdik abgelenkt war, und flitzte dann an ihm vorbei! Im Schlammloch kletterten Wanjala und Tusuja aufeinander herum, und auch Sapalan wälzte sich ausgiebig. Nach dem Schlammbad krabbelte Esampu auf allen vieren am Rand des Wasserlochs herum, während Roi, Tusuja, Naseku und Olsekki schon einmal staubbaden gingen. Tusuja forderte später Olsekki zum Kräftemessen heraus, aber als es ernst wurde, gab Tusuja lieber auf. Am Abend wollten Kithaka, Barsilinga und Garzi nicht mit den anderen zurück zu den Stallungen gehen; sie kamen aber eine Stunde später nach, als ihre Kollegen es sich schon in den Gehegen gemütlich gemacht hatten.

