Dienstag, 4. Dezember 2018
Früh am Morgen war es Zeit für Sana Sana, Ndiwa und Malkia, die Reise nach Tsavo anzutreten. In den frühen Morgenstunden verabschiedetens sich die Keeper in Nairobi von ihnen, und Sana Sana und Malkia stiegen als erste in den Umzugs-LKW ein. Das ging recht reibungslos, aber Ndiwa wollte nicht so recht mitmachen! Als das Tor hinter ihr geschlossen werden sollte, machte sie noch einmal einen Schritt rückwärts und drückte es mit dem Hintern wieder auf. Ein zweiter Versuch war dann aber erfolgreich, und so waren bald alle drei unterwegs in ihre neue Heimat. Dort sollen sie in Zukunft auswildern, um wieder so zu leben, wie es sich für sie gehört – in der freien Wildnis. Die Waisen, die in Nairobi geblieben waren, blieben den ganzen Tag über zusammen, und Tagwa passte gut auf sie auf. Sagala, die sehr gut mit Sana Sana und Ndiwa befreundet und häufig mit ihnen unterwegs gewesen war, vermisste offenbar ihre Freunde. Sie verbrachte den ganzen Tag nahe bei Tagwa und Kuishi.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.12.2018
Montag, 3. Dezember 2018
Heute war die letzte Übungseinheit für die Umzugskandidatinnen Sana Sana, Malkia und Ndiwa, und sie verlief sehr erfolgreich. Alle tranken ganz entspannt ihre Milch im LKW, sodass sie alle bereit sind für den großen Tag morgen. Sogar Malkia, bei der sich die Keeper bisher am meisten Sorgen gemacht hatten, ging ohne Probleme hinein und lief sogar von einem Abteil zum anderen, wie Ndiwa und Sana Sana es schon länger tun. Die Keeper waren sehr zufrieden mit den dreien.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.12.2018
Samstag, 1. Dezember 2018
Es sind nur noch ein paar Tage, die Sana Sana, Ndiwa und Malkia im Waisenhaus bleiben sollen, bevor sie zur Auswilderungsstation in Tsavo gebracht werden. Seit ein paar Wochen üben sie jetzt schon das Einsteigen in den Umzugs-LKW, und während Sana Sana und Ndiwa damit gut zurechtkommen, schreckt Malkia noch davor zurück. Heute war es schon einmal besser, denn sie ging fast ganz hinein. So trank sie ihre Milch, während die anderen beiden neugierig alles untersuchten. Sie spielten mit den Toren und rüttelten daran, als sie von einem Abteil zum anderen gingen. Sie suchten die Luzernenheupellets, von denen immer ein paar im LKW verstreut werden, damit sie sich mit dem Inneren vertraut machen. Bis zum Umzug wird hoffentlich auch Malkia sich an das Fahrzeug gewöhnt haben.
Malkia, Ndiwa und Sana Sana ziehen nach Ithumba um
Am 4. Dezember 2018 kam der große Tag für die Waisenkühe Malkia, Ndiwa und Sana Sana: in den frühen Morgenstunden wurden sie – nach ein paar Wochen Gewöhnungsphase – in den maßgeschneiderten Umzugs-LKW geführt, um ihren nächsten Schritt zurück zu einem freien Leben in der Wildnis zu tun. Die Waisen, die aus Nairobi in die Auswilderungsstationen gebracht werden, bekommen immer einige Wochen Zeit, um sich an das Einsteigen ins Fahrzeug zu gewöhnen, damit die Situation auf der Reise nicht zu ungewohnt für sie ist. Zusätzlich bekommen sie am Umzugstag auch noch ein leichtes Beruhigungsmittel, damit ihnen der Stress nicht zu sehr zusetzt. Beim Umzugstraining war Malkia immer die vorsichtigste; sie ließ sich kaum davon überzeugen, ganz in das Abteil zu gehen, und blieb immer mit einem Fuß draußen, damit sie zur Not schnell wieder zurückweichen konnte. Daher dachten alle, dass sie am Umzugstag die größten Probleme bereiten würde, denn Sana Sana und Ndiwa machten sich nichts daraus und gingen brav in den LKW, um darin ihre Milch zu trinken.
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Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.11.2018
Donnerstag, 29. November 2018
Da der Umzug von Sana Sana, Malkia und Ndiwa bald bevorsteht, geht das Training für die drei Waisen im Umzugs-LKW weiter. Die meisten ihrer Fütterungen finden in dem Fahrzeug statt, um sie daran zu gewöhnen, und Sana Sana und Malkia haben kein Problem damit. Sie trinken ihre Milch ohne zu zögern in ihrem Abteil, und manchmal wollen sie sogar noch mehr. Nur Malkia ist zurückhaltend, und ihr ist der LKW offenbar unheimlich. Heute machte sie sich aber schon viel besser. Bei den letzten beiden Fütterungen konnte sie ganz gut damit leben, ihre Flasche im LKW leer zu trinken. Beim Besuch der Pateneltern um 17 Uhr ging sie halb hinein, sodass sie mit der Rüsselspitze gerade an die Flasche herankam. Mit den Hinterbeinen stand sie noch draußen und streckte sie, so lang es eben ging, zur allgemeinen Belustigung der Pateneltern. Sie stand beinahe nur auf den Vorderbeinen im Abteil und hinten auf den Zehenspitzen! So schaffte sie immerhin eine ihrer beiden Flaschen. Als Sana Sana und Malkia nach getaner Arbeit ihre Gehege eilten, wo das frische Grün auf sie wartete, ging Malkia noch einmal zurück, um zu sehen, ob es noch mehr Milch geben würde. Als aber nichts zu finden war, ging das Mädchen mit den gefalteten Ohren kollernd in ihr Gehege.

