Dienstag, 23. Oktober 2018
Bei der Besuchsstunde um 11 Uhr zeigte sich heute wieder Kuishis Liebe zu ihrer Flasche. Sie schlang die Milch schnell herunter und schlürfte danach noch ein paar verschüttete Tropfen auf. Dann ging sie zur Schubkarre, denn sie weiß, dass dort auch immer einmal etwas verschüttet wird. Am Ende geriet sie allerdings mit Ndiwa in Konflikt, denn sie hatte sich auch an sie angeschlichen und ein Auge auf ihre Flasche geworfen. Ndiwa drehte sich zunächst noch im Kreis, um sie abzuschütteln, aber als sie fertig getrunken hatte, verpasste sie Kuishi einen ordentlichen Stoß. Man konnte sogar die Abdrücke ihrer Stoßzähne noch auf Kuishi sehen! Diese machte sich schnell davon und widmete sich dem Grünfutter, um nicht noch mehr Schwierigkeiten zu bekommen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.10.2018
Mittwoch, 17. Oktober 2018
Bevor die Waisen zur Fütterung um 11 Uhr gingen, vergnügten sie sich in den Pfützen, die der nächtliche Regen hinterlassen hatte. Einigen von ihnen, wie Tamiyoi, Kiasa, Emoli und Enkesha, gefiel es so gut beim Herumwälzen, dass sogar die Aussicht auf ihre Milchflaschen sie nicht so recht motivieren konnte herauszukommen – wie kleine Kinder, die nicht zum Essen aus dem Planschbecken kommen wollen! Einer der Keeper musste sogar in den Schlamm steigen, und sie herausholen. Als sie schließlich bei der Fütterung ankamen, tranken sie ihre Milch und wollten dann nicht mehr baden, weil sie sich schon im Wald ausgetobt hatten. Stattdessen futterten sie das Grün, das für sie bereit lag. Sagala, Ndiwa, Malkia und Kuishi wollten dann nach der Besuchsstunde gleich zurück zu dem Schlammloch, das sie gefunden und an dem sie so viel Spaß gehabt hatten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.10.2018
Dienstag, 16. Oktober 2018
Am Morgen waren die Waisen gelassen und grasten in aller Ruhe, ohne irgendwelches Spektakel zu machen. Als es aber weiter in den Wald hinein gehen sollte, merkte Sana Sana, dass keiner der kleinen Elefanten wie Merru, Dololo und Mukkoka dabei waren. Sie machte plötzlich kehrt und begann, trompetend in Richtung der Stallungen zurück zu rennen – sie wollte nicht ohne die Kleinen weiter gehen! Als die anderen sie sahen, folgten sie ihr, allen voran Ndiwa und Sagala. Sana Sana sah dann sehr viel zufriedener aus, als sie endlich Merru getroffen hatte, und sie begleitete sie langsam hinaus in den Wald. Sie futterten von den Büschen, an denen sie vorbei kamen, Kiasa und Enkesha eskortierten sie als Kindermädchen und Sana Sana kollerte glücklich.
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2018
Die ersten Regentropfen läuteten diesen Monat das Ende der Trockenzeit und den Beginn der kurzen Regenzeit ein, die für gewöhnlich im November beginnt. Nashorn Maxwell war daher besonders aktiv, und seine gute Laune steckte auch die Elefantenwaisen an. Wir konnten ein paar Mal beobachten, wie von der einen Seite des Zauns Max und von der anderen Seite Elefanten wie Luggard, Maisha oder Jotto Faxen machten. Die Elefanten rannten am Zaun auf und ab und Maxwell rannte mit und drehte sich vor Aufregung um sich selbst. Die drei Elefanten hatten aber offensichtlich hinterlistige Pläne! Immer wenn Maxwell mit einem von ihnen abgelenkt war, bediente sich ein anderer an den Resten von Maxwells Luzernepellets! Ambo findet Freßgier ganz und gar nicht lustig und jagt jeden davon, der sich über Maxwells Reste hermacht! „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.10.2018
Montag, 15. Oktober 2018
Tamiyoi hat sich angewöhnt, früh am Morgen – oder auch nach der Milchfütterung – einige der Waisen, wie Sagala, Kuishi, Ndiwa, Ambo, Sana Sana, Malkia, Mapia und Malima weiter in den Wald hinein mitzunehmen. Wenn die Keeper ihnen hinterher laufen, geht Tamiyoi immer ein paar Schritte voraus. Sie scheint die Führungsrolle von Ndiwa und Sagala übernommen zu haben, die vorher die Waisen in den Wald geführt haben. Offenbar hat sie es von ihnen abgeschaut, als sie mit ihnen zusammen im Wald war.

