Freitag, 22. Dezember 2017
Bei der öffentlichen Besuchsstunde war es ziemlich heiß, und die Waisen genossen ihr Schlammbad. Malima hatte ihren Spaß und besprühte die Besucher mit Schlamm. Luggard wollte gar nicht wieder herauskommen, als die erste Gruppe sich wieder in den Wald aufmachte. Als die zweite Gruppe zu ihrer Milch kam, rollte er sich immer noch im Matsch herum! Mteto beeilte sich, ihre Milch auszutrinken, und sprang dann ebenfalls ins Schlammloch, genau wie die anderen alle. Nur Ndotto blieb draußen und staubte sich stattdessen mit loser Erde ein.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.12.2017
Mittwoch, 20. Dezember 2017
Nachmittags gegen 14 Uhr schlichen sich zwei Warzenschweine in das Gehege von Nashorn Maxwell, die hinter seinen Luzernenheupellets her waren. Das lockte einen Löwen an, der es auf die Warzenschweine abgesehen hatte. Sie bemerkten die Gefahr aber rechtzeitig und rannten weg. Auch Maxwell schnaubte in seinem Gehege herum, was den Löwen vertrieb. Er rannte in die Richtung, in der die Keeper mit den Waisen waren, aber auch sie waren rechtzeitig gewarnt. Die Kleineren suchten Schutz bei den Keepern, während Mbegu, Ndotto, Lasayen, Malkia und Ndiwa nach vorn traten, um die anderen zu beschützen. Auch Shukuru, obwohl sie gerade nicht allzu fit ist, warf ihre ganze Größe in die Waagschale und stellte sich dem Löwen entgegen. Weil sie größer ist als alle anderen, hatte sie ihn als erste gesehen. In letzter Zeit sieht man nicht viele Raubkatzen in diesem Teil des Nationalparks; obwohl sie Elefanten nicht kennen, würden sie doch unter Umständen eine Giraffe angreifen, und so wurde Kiko inmitten der Keeper in Sicherheit gebracht. Mbegu und ihre Kollegen stampften herum und trompeteten laut, sodass der Löwe schließlich im Gebüsch verschwand. Das Getrampel in den Büschen hielt noch eine Weile an, bis alle davon überzeugt waren, dass die Luft wieder rein war und sich der 15-Uhr-Fütterung widmen konnten. Kiko wurde allerdings, um ganz sicher zu gehen, zu den Stallungen zurück gebracht.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.12.2017
Donnerstag, 14. Dezember 2017
Am Nachmittag war es heiß, und Ndotto, Lasayen und Mundusi marschierten tiefer in den Wald hinein, wo sie Schatten unter den Bäumen suchten. Irgendwann trafen sie auf zwei einzelne Büffelbullen. Sie wedelten heftig mit den Ohren und trampelten im Gebüsch herum, während sie den Rückzug antraten. Mit Ndotto an der Spitze kamen sie dorthin zurückgerannt, wo die anderen grasten.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 12.12.2017
Dienstag, 12. Dezember 2017
Das winzige Baby nuckelt an Tagwas Ohr
Godoma mit den anderen auf dem Weg nach draußen
Ndotto in steinigem Gelände
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.12.2017
Dienstag, 12. Dezember 2017
Heute gab es große Aufregung, denn das winzige Mädchen ging zum ersten Mal mit den anderen hinaus in den Busch. Die älteren Mädchen wie Mbegu, Tagwa und Godoma hießen es begeistert willkommen und kollerten und trompeteten sogar! Tagwa scheint sehr gern die Kleinen zu bemuttern, obwohl Mbegu natürlich die älteste ist und auch Godoma ein sehr liebevolles Mädchen ist. Nachdem sie ein wenig Zeit mit dem kleinen Neuling verbracht hatten, gingen einige zurück zum Grasen, und Tagwa blieb bei dem Baby. Es schien sich bei ihr sehr wohlzufühlen und nuckelte auch ein bisschen an ihrem Ohr. Ndotto wird unabhängiger; er geht weiter hinaus in den Busch und grast gern für sich allein. Er ist immer der letzte bei der Milchfütterung!

