Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.12.2017

Samstag, 23. Dezember 2017
Sana Sana und Lasayen machten sich gerade über einen Zweig her, den Ndotto vom Baum geholt und dann liegengelassen hatte, als Ngilia ihn zum Ringkampf aufforderte. Sana Sana hatte allerdings nicht mit Esampu gerechnet, die ankam und sie von hinten schubste. Sie stolperte in Murit hinein, der auch ein Stück des Astes ab haben wollte. Das Hin und Her erregte Godomas Aufmerksamkeit, die die freche Esampu gleich in einen ordentlichen Ringkampf verwickelte. Die Keeper kamen hinzu und trennten die beiden Mädchen voneinander. Esampus schlechte Laune war auch bei der privaten Besuchsstunde noch nicht verklungen; sie versuchte, sich etwas zusätzliche Milch von Ambo zu beschaffen, der sich lautstark darüber beklagte. Das brachte Leitkuh Mbegu auf den Plan, die gerade ankam, um ihre eigene Milch zu trinken. Sie scheuchte Esampu erst einmal von der Gruppe weg, damit sie bei den anderen, die schon ihre Flaschen geleert hatten, graste.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.12.2017

Freitag, 22. Dezember 2017
Bei der öffentlichen Besuchsstunde war es ziemlich heiß, und die Waisen genossen ihr Schlammbad. Malima hatte ihren Spaß und besprühte die Besucher mit Schlamm. Luggard wollte gar nicht wieder herauskommen, als die erste Gruppe sich wieder in den Wald aufmachte. Als die zweite Gruppe zu ihrer Milch kam, rollte er sich immer noch im Matsch herum! Mteto beeilte sich, ihre Milch auszutrinken, und sprang dann ebenfalls ins Schlammloch, genau wie die anderen alle. Nur Ndotto blieb draußen und staubte sich stattdessen mit loser Erde ein.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.12.2017

Mittwoch, 20. Dezember 2017
Nachmittags gegen 14 Uhr schlichen sich zwei Warzenschweine in das Gehege von Nashorn Maxwell, die hinter seinen Luzernenheupellets her waren. Das lockte einen Löwen an, der es auf die Warzenschweine abgesehen hatte. Sie bemerkten die Gefahr aber rechtzeitig und rannten weg. Auch Maxwell schnaubte in seinem Gehege herum, was den Löwen vertrieb. Er rannte in die Richtung, in der die Keeper mit den Waisen waren, aber auch sie waren rechtzeitig gewarnt. Die Kleineren suchten Schutz bei den Keepern, während Mbegu, Ndotto, Lasayen, Malkia und Ndiwa nach vorn traten, um die anderen zu beschützen. Auch Shukuru, obwohl sie gerade nicht allzu fit ist, warf ihre ganze Größe in die Waagschale und stellte sich dem Löwen entgegen. Weil sie größer ist als alle anderen, hatte sie ihn als erste gesehen. In letzter Zeit sieht man nicht viele Raubkatzen in diesem Teil des Nationalparks; obwohl sie Elefanten nicht kennen, würden sie doch unter Umständen eine Giraffe angreifen, und so wurde Kiko inmitten der Keeper in Sicherheit gebracht. Mbegu und ihre Kollegen stampften herum und trompeteten laut, sodass der Löwe schließlich im Gebüsch verschwand. Das Getrampel in den Büschen hielt noch eine Weile an, bis alle davon überzeugt waren, dass die Luft wieder rein war und sich der 15-Uhr-Fütterung widmen konnten. Kiko wurde allerdings, um ganz sicher zu gehen, zu den Stallungen zurück gebracht.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.12.2017

Donnerstag, 14. Dezember 2017
Am Nachmittag war es heiß, und Ndotto, Lasayen und Mundusi marschierten tiefer in den Wald hinein, wo sie Schatten unter den Bäumen suchten. Irgendwann trafen sie auf zwei einzelne Büffelbullen. Sie wedelten heftig mit den Ohren und trampelten im Gebüsch herum, während sie den Rückzug antraten. Mit Ndotto an der Spitze kamen sie dorthin zurückgerannt, wo die anderen grasten.