Sonntag, 11. April 2021
Nachdem die Waisen am Morgen ein paar Stunden gegrast hatten, bekam Mbegu offenbar Lust zu spielen. Sie rollte sich fröhlich auf dem Boden herum, bis Ndotto dazukam und sie dabei störte. Daraufhin stand sie auf und verwickelte ihn in einen ausgiebigen Ringkampf. Ngilai sah die beiden und suchte sich auch einen Sparringspartner. Er schaffte es, Murit zu überzeugen mitzumachen, und die beiden rangelten eine Weile, bis Ngilai sich Ndotto anschloss, um ihn bei seinem Kräftemessen mit Mbegu zu unterstützen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.04.2021
Mittwoch, 7. April 2021
Pika Pika zeigte heute ihre Badekünste, als sie sich an der tiefsten Stelle des Wasserlochs herumrollte; Kenia stand daneben und sorgte dafür, dass sie nicht gestört wurde. Mbegu lockerte mit den Stoßzähnen ein wenig Erde auf und machte sich eine kleine Vertiefung, in der sie staubbaden konnte. Sie hatte aber nicht lange etwas davon, denn Ndotto hatte sie gesehen und schob sie zur Seite, um sich selbst an der Stelle einzustauben.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.04.2021
Montag, 5. April 2021
Als die Milchfütterung am Baobab-Wasserloch vorbei war, gingen die Waisen in den Schlamm, um zu baden. An der Tränke planschte Panda im Wasser herum, während Sagala wie ein Fotomodel posierte, mit einem Bein auf dem Rand der Tränke! Ndotto kam dazu, kletterte hinein und schwenkte darin seinen Rüssel hin und her. Er spielte noch im Wasser, als die anderen schon wieder zurück zum Grasen aufbrachen, und beeilte sich dann, sie wieder einzuholen.
Die Waisen im Mai
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Mai 2021
Mai war ein großer Monat für die Waisen in der Nursery-Gruppe, denn der Umzug von fünf Elefanten in die Auswilderungsstation nach Tsavo stand an. Diese Momente sind immer bittersüß, denn auf der einen Seite sind wir traurig über den Abschied, andererseits ist der Umzug ein Meilenstein auf ihrem Weg zurück in die Wildnis. „Die Waisen im Mai“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.03.2021
Sonntag, 28. März 2021
Beim morgendlichen Ergänzungsfutter fing Mudanda an, Mashariki und Araba herumzuschubsen. Die beiden zogen sich zurück zu einer Stelle, an der sie in Ruhe futtern konnten. Lasayen, Murit und Ndotto hatten alle Hände voll zu tun, die Paviane vom Futter der Waisen fernzuhalten. Danach machten sich alle auf den Weg, um fleißig zu grasen, denn in der jetzigen Trockenzeit müssen sie so viel Grün wie möglich futtern.

