Mittwoch, 1. April 2020
Nelion und Tundani kamen am Morgen zur Auswilderungsstation, um die Waisen abzuholen. Ndotto wollte auf dem Weg hinaus in den Busch unbedingt ganz vorne laufen und überholte die beiden. Dann forderte er sich auch noch zu einem Kräftemessen heraus. Tundani ignorierte ihn und begann stattdessen mit Arruba zu spielen. Pika Pika, die inzwischen Arrubas Adoptivkind geworden ist, kam dazu, um sich das anzusehen. Schließlich übernahm Ngilai das Kommando, aber die ganze Herde musste kurz anhalten, als einige Klippspringer ihr den Weg versperrten. Tundani und Nelion kamen am Abend wieder mit den Waisen zu den Stallungen zurück und blieben noch eine Weile, bevor sie wieder hinaus in den Busch gingen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.03.2020
Dienstag, 31. März 2020
Nach der morgendlichen Milchfütterung gab es wieder Luzernenheupellets, die auch Kenia und ihre Freunde nicht verschmähten, die am Morgen angekommen waren. Danach machten sie sich alle gemeinsam auf den Weg zum Grasen. Ngilai, Ndotto, Murit, Lasayen und Emoli rannten mit wedelnden Ohren und Rüsseln ein kleines Gefälle in der Nähe der Stallungen herunter, um ihre Kollegen einzuholen. Die Waisen verteilten sich im Busch, nur Arruba und Pika Pika futterten direkt nebeneinander. Am Baobab-Wasserloch war es ihnen zu kalt zum Baden, und nur Nelion und Mashariki trauten sich ein wenig ins Wasser, bevor sie den anderen wieder hinaus zum Grasen folgten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.03.2020
Sonntag, 29. März 2020
Sagala führte die Waisenherde auf dem Weg zu den Weidegründen an, dicht gefolgt von Emoli. Ndotto und Mbegu gingen ganz hinten, und die Waisen grasten zufrieden bis zur Mittagsfütterung. Danach folgten sie Mbegu zum Baobab-Wasserloch, wo sie etwas Wasser soffen und sich dann im Schlamm wälzten. Obwohl es eher kühl und windig war, ließen sich Pika Pika und Embu nicht davon abhalten, ihre Badekünste zur Schau zu stellen; die anderen schauten ihnen vom Ufer aus zu.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.03.2020
Dienstag, 24. März 2020
Die Waisen trafen am Morgen im Busch auf Kenias Herde, die in die gleiche Richtung unterwegs war. Suswa hielt sich an die unabhängigen Waisen und ging mit Nelion und Tundani weiter. Arruba hielt an, um auf ihre beste Freundin zu warten, während Mbegus Gruppe schon einmal weiterging. Nach der Mittagsfütterung am Baobab-Wasserloch sprangen sie alle ins Wasser und wälzten sich herum – Embu, Mashariki, Nelion und Tundani badeten am ausgelassensten. Die Waisen waren immer noch im Schlammloch, als der Wassertransporter ankam, um die Tränke aufzufüllen. Ndotto und Mbegu rannten hin und soffen das Wasser direkt aus dem Transporter. Suswa, Arruba, Rorogoi und Mudanda hatten sich etwas verspätet und schlossen sich Nelion an, der noch im Wasser war, während die anderen schon wieder zum Grasen gingen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.03.2020
Montag, 23. März 2020
Am Morgen spielten die Waisen mit Arruba und Suswa an der Auswilderungsstation, bevor es hinaus in den Busch ging. Ndotto war abenteuerlustig und graste auf eigene Faust inmitten von großen Felsen, bevor er später wieder zu seinen Freunden zurückkehrte. Kenia und ihre Herde grasten weiter oben am Berg, kamen aber nicht herunter.

