Sonntag, 25. März 2018
Ndotto grast gerne auf eigene Faust
Kuishi hat saftige grüne Blätter gefunden
Shukuru kommt nach einem langen Tag nach Hause
Blog über Elefantenwaise Ndotto
Sonntag, 25. März 2018
Ndotto grast gerne auf eigene Faust
Kuishi hat saftige grüne Blätter gefunden
Shukuru kommt nach einem langen Tag nach Hause
Sonntag, 25. März 2018
Ndotto ist seit einiger Zeit sehr unabhängig, und obwohl Lasayen immer noch sein bester Freund ist, grast er doch am liebsten alleine draußen im Busch. Er geht gern weit in den Wald hinein und nimmt sich Zeit. Sogar die Milchfütterung ist ihm nicht mehr so wichtig! Heute ließ er die öffentliche Besuchsstunde komplett aus und tauchte erst gegen 12 Uhr wieder auf; er sah aber ordentlich satt aus, also hatte er offenbar genug leckeres Grün gefunden, mit dem er sich den Magen vollschlagen konnte.
Samstag, 24. März 2018
Nach dem vielen Regen am Vortag war es heute bei der öffentlichen Besuchsstunde sehr matschig. Die Waisen mussten vorsichtig gehen, um nicht auszurutschen, und Maisha fiel zweimal auf den Hintern, bevor sie es zu ihren Milchflaschen geschafft hatte. In der zweiten Gruppe war Esampu wie üblich auf eine Extra-Flasche aus und versuchte es heute bei Mteto. Mteto schirmte ihre Milch aber geschickt ab, indem sie sich im Kreis bewegte, bis die Keeper ihr zu Hilfe kamen. Die freche Esampu gab aber nicht auf und ging zu Sagala weiter, die ihre Flasche bei dem Gerangel verlor, sodass sie herunterfiel und sämtliche Milch über den Boden verteilt wurde! Ndotto und Ngilai rollten sich inzwischen in der feuchten Erde herum und besprühten sich damit; die nichtsahnenden Besucher, die nahe bei ihnen standen, bekamen auch etwas davon ab!
Freitag, 23. März 2018
Die Regenzeit ist in vollem Gange, und heute gab es wieder heftige Regenfälle. Es begann als kleiner Schauer gegen 8 Uhr morgens, verwandelte sich dann aber in eine halbstündige Sintflut! Die kleinen Babys Kiasa, Maktao, Musiara und Sattao wurden zu den Stallungen zurück gebracht, um sie vor dem Regen zu schützen. In der Natur hätten sie sich bei ihren Müttern unterstellen können, bei denen sie noch unter den Bauch gepasst hätten. Auch Luggard suchte an den Stallungen Schutz. Während die Keeper sich unter ihren Regenschirmen versteckten, versammelten sich einige der Waisen unter den Bäumen, andere trompeteten und rannten begeistert herum. Murit beschloss, das Ende des Regens auch unter dem Schirm eines Keepers abzuwarten. Malkia, Ndotto, Lasayen, Esampu und Tagwa rollten sich auf dem Boden herum, stocherten mit ihren Stoßzähnchen in der Erde herum und deckten sich mit Matsch ein. Kiko verkrümelte sich auch wieder in seinem Stall und schaute sich das Ganze durch das Fenster an, und Maxwell verschlief den Wolkenbruch laut schnarchend unter seinem Dach.
Mittwoch, 21. März 2018
Bei den aktuellen ausgiebigen Regenfällen wird der Busch im Nairobi Nationalpark jetzt dicht und grün, und die Waisen haben volle Auswahl beim Fressen. Die älteren Waisen wie Shukuru und Ndiwa nutzen das aus und verschwinden im dichten Gebüsch, wenn ihnen danach ist. Bei der öffentlichen Besuchsstunde tauchten die beiden und Ndotto heute gar nicht erst auf. Sie waren tief in den Wald hinein gegangen, und die Keeper hatten einige Mühe, sie wiederzufinden. Malima war in Spiellaune und flitzte von einer Seite des Schlammbads zur anderen, bis sie von Mini-Leitkuh Godoma beruhigt wurde. Maktao und Kiasa rangelten ein wenig, wurden aber von Tamiyoi unterbrochen – sehr zum Bedauern der Besucher, denen die Spiele der kleinen Elefanten gefielen. Emoli versuchte, sich an die Schubkarre mit den Milchflaschen heranzuschleichen, wurde aber rechtzeitig von den Keepern weg manövriert.