Dienstag, 1. Oktober 2019
Nach der morgendlichen Milchfütterung und dem Ergänzungsfutter spielten die Waisen bei Nieselregen an den Stallungen. Kenia und Ndii bewachten Tahri und Araba, damit niemand sie vom Staubbad verdrängen konnte. Als sie fertig waren, kamen Godoma, Suswa und Lentili an die Reihe, die sich ebenfalls auf den roten Erdhaufen einstaubten, während Kenia zuschaute. Sagala, Ndotto, Lasayen, Ndii, Ngilai und Godoma freuten sich über den leichten Regen, und sie nahmen noch ein Staubbad im Wasserloch an den Stallungen. Mashariki und Ndoria kratzten sich an verschiedenen Felsen, und auch Mudanda legte noch eine Kratzeinheit ein, bevor es hinaus in den Busch ging.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.09.2019
Samstag, 28. September 2019
Ndoria graste am Morgen westlich des Mazinga-Bergs und stieß bei der Mittagsfütterun zur Waisenherde. Sie bekam auch eine Flasche, damit ihr die harte Trockenzeit nicht zu sehr zu schaffen macht. Die Waisen kamen in Fünfergruppen, allen voran Emoli, Sagala, Tahri, Ngilai und Murit. Sie ließen sich das Luzernenheu schmecken, dass von der Auswilderungsstation zum Wasserloch gebracht worden war. Eine kleine wilde Herde von fünf Elefanten kam zum Saufen, und Lasayen ließ das Luzernenheu links liegen, um ihnen Gesellschaft zu leisten. Sie hatten ein kleines Kalb dabei, aber eine Elefantenkuh ohne Stoßzähne scheuchte Lasayen weg, damit er dem Kalb nicht zu nahe kam. Dementsprechend traute sich auch keiner der anderen Waisen in die Nähe der Herde, auh als das kleine Kalb sich auf den Erdhaufen tummelte. Immerhin schloss sich einer der jüngeren Bullen den Waisen beim Luzernenheu an, und danach machten sie sich wieder auf zum Grasen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.09.2019
Sonntag, 22. September 2019
Die Waisen kamen am Mittag in Sechsergruppen zum Wasserloch; Emoli, Sagala, Tahri, Araba, Ngilai und Murit waren die ersten. Sie schlangen ihre Milch herunter und gingen dann zum Luzernenheu, wo die älteren Waisen schon futterten. Am Nachmittag legten Lasayen und Ngilai eine Pause beim Grasen ein, um sich einem ausführlichen Kräftemessen zu widmen. Das sah Murit, und er kam dazu und stellte sich dazwischen, um selbst mit Ngilai zu spielen. Am Ende war er aber eingequetscht zwischen den beiden, und Lasayen schob ihn von hinten, während Ngilai von vorne mit ihm rangelte!
Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.09.2019
Mittwoch, 18. September 2019
Nach der morgendlichen Fütterung sah Kenia, wie ihr Liebling Araba auf ein Mäuerchen zu klettern versuchte, um an einen Ast einer Akazie heranzukommen. Sie ging zu ihr und zog ihr den Ast heran, damit sie es nicht so schwer hatte. Mudanda kratzte genüsslich ihren Hals am Lieblingsfelsen der Waisen; Rorogoi kletterte hinauf und schaute ihr von oben zu. Tahri wollte sich offenbar auch kratzen; irgendwann wollte sie nicht länger warten, und machte Anstalten, Mudanda vom Felsen zu verscheuchen. Ngilai suchte seinen alten Kumpel Murit, um mit ihm zu rangeln, während Mbegu und Godoma in der Nähe von Emoli blieben und ihn hüteten wie ihren Augapfel.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.09.2019
Mittwoch, 4. September 2019
Mashariki und Kihari führten die Waisen heute zu den Weidegründen. Nach einer Weile wurden sie von Nelion und Bada überholt, die die anderen den Mazinga-Berg hinauf brachten, um dort zu grasen. Ndoria verabschiedete sich irgendwann und machte sich schon viel früher als üblich zum Wasserloch auf. Mudanda sah, wie sie ging, und folgte ihr ein Stück; dann brannte ihr die Sonne aber zu heiß, und sie stellte sich im Schatten einer Akazie unter. Von dort konnte sie dann prima als erste zur Milchfütterung gehen, und Tahri, Araba, Ngilai und Embu kamen kurz nach ihr dort an.

