Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.07.2020

Freitag, 10. Juli 2020
In Nairobi ist jetzt die kühlste Zeit des Jahres, und weil es häufig bewölkt und ungemütlich ist, wollen die Waisen nicht viel im Matsch baden. Nach den Milchfütterungen gehen sie meistens direkt wieder in den Wald, wo es etwas wärmer ist als in der offenen Savanne. Nach der Mittagsmilch führten sie heute Maisha, Nabulu und Kiasa mit aufmunterndem Kollern zurück zum Grasen. Die meisten futterten ruhig vor sich hin, nur Mukkoka und Maktao hatten Hummeln im Hintern und starteten ein Kräftemessen. Sie waren so in ihre Rangelei vertieft, dass sie gar nicht mitbekamen, dass die Herde inzwischen den Mädchen tief in den Wald hinein gefolgt war. Als sie merkten, dass niemand mehr da war, rannten sie ihren Freunden schnell hinterher.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.07.2020

Donnerstag, 9. Juli 2020
Nach der Mittagsfütterung ruhten sich die Waisen ein wenig aus, lehnten an den Bäumen oder legten sich im Schatten hin. Die Mittagsruhe endete abrupt, als Kiasa, Kiombo und Maktao einen Ringkampf einläuteten. Kiasa spielte kurz mit den Jungs und ließ sie dann zu zweit weiter machen. Maktao und Kiombo waren noch eine ganze Weile mit ihrem Kräftemessen beschäftigt, bevor sie sich wieder ans Grasen machten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.07.2020

Donnerstag, 9. Juli 2020
Nach der 9-Uhr-Fütterung kümmerte sich Larro wieder um Olorien und Ziwadi und ging mit ihnen zurück in den Wald. Nabulu schien etwas eifersüchtig auf Larro zu sein und rannte schnell hinterher, um auch etwas von den kleinen Babys zu haben. Beim Grasen passte sie dann gut auf, dass Olorien ihr nicht abhanden kam; jedesmal, wenn diese in Richtung von Larro abwandern wollte, umrüsselte Nabulu sie und zog sie wieder heran. Larro schien nichts dagegen zu haben, dass Nabulu Olorien für sich haben wollte und blieb bei Ziwadi, die zufrieden ihr leckeres Grün mampfte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.07.2020

Mittwoch, 8. Juli 2020
Naboishu ist kein zurückhaltender Junge, und weil er recht klein ist, übersieht man ihn häufig, wenn die ganze Herde zusammensteht. Trotz allem kann er sich lautstark bemerkbar machen, auch wenn man ihn nicht sieht! Vor allem wenn es Zeit für die Milchfütterung wird, bellt die Keeper an, damit sie ihn zur Fütterung rennen lassen und trompetet dann laut, wenn er ankommt. Die Keeper staunen immer, dass er so einen Lärm machen kann, wo er doch sonst so schüchtern ist!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.07.2020

Mittwoch, 8. Juli 2020
Die kleine Olorien hat schon gelernt, wo die Keeper immer die Milch zubereiten, und heute Morgen rannte sie geradewegs dorthin, als die Waisen aus ihren Ställen kamen. Sie beäugte neugierig die Flaschen, die es aber erst zur Fütterung um 9 Uhr geben würde. Als die anderen sich auf den Weg zum Grasen machten, brachten die Keeper sie zurück zur Herde, und sie folgte brav ihren Freunden und Keepern hinaus in den Wald.