Die Rettung von Mukutan

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Mukutans Waisengeschichte begann in einem Maisfeld. 24 Stunden lang war das einsame Elefantenbaby am Rande des Naturschutzgebietes Laikipia beobachtet worden, wie es heimlich zwischen den Maisreihen in dem Feld umher flitzte. Es sah verängstigt aus, war in schlechtem Zustand und viel zu jung, um allein unterwegs zu sein.

Es ist nicht klar, wie Mukutan verwaiste, aber wahrscheinlich war der Konflikt zwischen Menschen und Wildtieren die Ursache. Vermutlich war die übliche Geschichte: Die Elefantenherde verließ das Schutzgebiet und plünderte auf der Suche nach Nahrung die angrenzenden Maisfelder. Die Bewohner der Gemeinde verjagten sie, und im darauffolgenden Durcheinander blieb das junge Kalb zurück. Eine andere Möglichkeit ist, dass seine Mutter gestorben war und er danach allein im Gemeindeland umher wanderte.


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Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.06.2021

Mittwoch, 30. Juni 2021
Larro ist sehr gern mit Bondeni zusammen, aber als Mini-Leitkuh der Waisenherde muss sie sich auch um ihre anderen Schützlinge kümmern. Heute Nachmittag war sie zusammen mit Olorien, Esoit und Kindani unterwegs; sie graste bei ihnen und passte auf sie auf, während sie den Wald erkundeten. Kindani hat eine ähnliche Persönlichkeit wie Larro – die Keeper glauben, dass sie einmal in Larros Fußstapfen treten wird, wenn diese in eine Auswilderungsstation umzieht.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.06.2021

Dienstag, 29. Juni 2021
Naboishu hat sich in letzter Zeit etwas beruhigt und ist nicht mehr ganz so unberechenbar. Wenn er bei der Milchfütterung seine Flasche geleert hat, passen die Keeper auf, dass er ein Stück von den anderen entfernt bleibt, damit er nicht verleitet wird, mehr Milch zu fordern und die anderen beim Trinken zu stören. Er hatte manchmal sogar angefangen, die Keeper herum zu schubsen. Jetzt behalten sie ihn gut im Auge, und wenn er nicht anfängt, frech zu werden, müssen sie auch nicht mit ihm schimpfen und ihn weg schicken. Das scheint ganz gut zu funktionieren.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.06.2021

Sonntag, 27. Juni 2021
Rama hat immer noch ordentlich Respekt vor den Keepern; er traut sich nur zur Milchfütterung an sie heran. Wenn er seine Flasche geleert hat, rennt er schnell wieder zu den anderen Waisen und hält sich dann immer in der Nähe von Ziwadi auf.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.06.2021

Sonntag, 27. Juni 2021
Am Nachmittag verwickelten sich Mukkoka und Naboishu in einen längeren Ringkampf. Nach einer ganzen Weile schein Mukkoka aber keine Lust mehr zu haben, sodass er sich wieder dem Grasen zuwandte. Er fand ein paar saftige Wurzeln und zog sie aus dem Boden, um sie zu verspeisen. Das blieb auch Naboishu nicht verborgen, der sich anschlich und ab und zu ein paar der Leckerbissen stibitzte. Nachdem er das zweimal geschafft hatte, wurde es Mukkoka aber zuviel, und er schickte ihn verärgert weg.