Samstag, 6. Juli 2019
Als die Waisen nach der öffentlichen Besuchsstunde wieder im Wald angekommen waren, stritten sich Maktao und Mukkoka um einen leckeren Busch, auf den sie beide ein Auge geworfen hatten. Mukkoka musste sich Maktao geschlagen geben, sodass dieser sich dem Busch widmen konnte, aber Mukkoka rächte sich, indem er sich Maktaos Schwanz schnappte und hinein biss! Maktao ergriff eilig die Flucht, und Mukkoka rannte ihm sogar noch hinterher, bis er sicher war, dass Maktao weit genug weg war und ihn nicht mehr beim Futtern des verlockenden Busches stören würde.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.07.2019
Freitag, 5. Juli 2019
Zur Mittagsfütterung um 11 Uhr kam die Sonne heraus, nachdem der Tag recht bewölkt angefangen hatte. So sprangen die Waisen in der ersten Gruppe gleich ins Schlammbad, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Kiasa, die sogar bei kühlerem Wetter gerne badet, war die erste. Das weckte das Interesse von Maktao, Larro und Dololo, die sich ihr anschlossen. Die vier rollten sich herum und planschten mit dem Wasser, als ob es kein Morgen gäbe, und so ließen sich auch Enkesha und Musiara animieren. Diese soziale Interaktion ist sehr wichtig für kleine Elefanten, und sie hatten dabei auch jede Menge Spaß. Musiara und Maktao kletterten unentwegt auf irgendwem herum, der sich gerade im Matsch hingelegt hatte. Jedesmal, wenn einer der beiden auf jemanden geklettert war, kam der andere und schob ihn herunter, um selbst zu klettern. Musiara und Maktao rangeln sehr gern miteinander und fordern sich häufig gegenseitig heraus.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.07.2019
Donnerstag, 4. Juli 2019
Luggard war am Morgen gut gelaunt und ihm war nach Spielen zumute. Kaum war er aus seinem Stall gekommen, begann er mit seinem besten Freund Musiara zu spielen. Sie rangelten und schubsten sich gegenseitig, bis sie draußen im Wald waren, und auch dann ging es noch weiter mit Rangeleien und Versteckspielen. Das blieb Sattao nicht lange verborgen, und er kam dazu, weil er auch mitspielen wollte. Das gefiel aber wiederum Luggard nicht, der ihn mit seinen relativ langen Stoßzähnen vertrieb. Sattao ging enttäuscht davon und ließ Luggard und Musiara weiterspielen. Luggard weiß, dass Sattao sich häufig gegenüber den anderen Jungs beweisen und seine Kräfte demonstrieren will; daher versucht er, sich nicht von ihm einschüchtern zu lassen. Er ist zwar älter als Sattao, aber wegen seines gebrochenen Beins ist er nicht ganz so groß. Trotz seiner körperlichen Defizite will er sicherstellen, dass die anderen kleinen Bullen Respekt vor ihm haben!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.07.2019
Mittwoch, 3. Juli 2019
Obwohl sie als frecher kleiner Elefant bekannt ist, hat Kiasa auch eine ganz andere Seite: sie kann sehr liebevoll sein und sich rührend um die kleinen Waisen kümmern. Als heute bei der öffentlichen Besuchsstunde ein paar der Elefanten auf dem Erdhaufen spielten, wurde Larro zwischen Musiara und Dololo eingequetscht und konnte nicht mehr aufstehen. Sie rief um Hilfe, und Kiasa, die einen Narren an ihr gefressen hat, kam gleich angerannt. Sie schob Musiara zur Seite, damit Larro genug Platz zum aufstehen hatte. Dann kniete sie sich hin, um die Kleine zu stützen, damit sie beim Aufstehen nicht das Gleichgewicht verlor. Als Larro dann später wieder zum Erdhaufen gehen wollte, um noch einmal zu spielen, hielt Kiasa sie davon ab, damit sie nicht noch einmal dort stecken bleiben würde.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.07.2019
Dienstag, 2. Juli 2019
Dupotto schien as am Morgen nicht allzu gut zu gehen – sie schien Probleme mit ihrer Verdauung zu haben. Daher ließ sie heute die öffentliche Besuchsstunde aus, damit die Keeper sie beobachten konnten, und blieb stattdessen mit Luggard und Ziwadi im Wald. Die anderen hatten ihren Spaß dabei, auf der frisch aufgehäuften Erde herumzutollen. Larro und ihre Aufpasserin Kiasa standen im Mittelpunkt des Geschehens und machten lustige Verrenkungen auf den Erdhaufen. Sie wühlten mit den Köpfen im Staub herum und hielten währenddessen das Hinterteil und die Hinterbeine in die Luft, wie bei einem Kopfstand!

