Freitag, 22. März 2019
Emoli rangelt häufig mit den anderen, ist mit Kräftemessen mit seinen Freunden beschäftigt oder ärgert sie auch einfach nur. Es scheint auch besonderen Spaß daran zu haben, nicht auf die Keeper zu hören und sich sogar mit ihnen anzulegen. Bei der nachmittäglichen Fütterung wälzten sich die Waisen ausgiebig im Matsch, und Emoli begann, auf Sagala herumzuklettern. Daraufhin trompetete Sagala laut los und warf die kleine Nervensäge ab. Emoli rannte lieber davon, aber er war nicht schnell genug, und Sagala holte ihn ein und schubste ihn um. Danach gingen die beiden in verschiedene Richtungen davon und widmeten sich ihrem Staubbad.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.03.2019
Donnerstag, 21. März 2019
Sagala und einige andere Mädchen wie Tagwa, Tamiyoi, Maisha, Malima und sogar Kiasa sind sehr freundlich zu dem vor ein paar Tagen aus der Maasai Mara geretteten Waisen. Sie kamen heute Morgen alle zu seinem Stall und begleiteten ihn hinaus in den Busch. Dabei wedelten sie mit den Rüsseln und beschnüffelten den kleinen Bullen, um ihm zu zeigen, dass er jetzt zur Herde gehört. Er hat sich schon gut an das Leben im Waisenhaus gewöhnt: er jagt kaum auf die Keeper los und genießt inzwischen auch die Milchfütterung. Er verbringt viel Zeit mit Dololo, und die beiden knabbern gemeinsam an Zweigen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.03.2019
Mittwoch, 20. März 2019
Sattao ist ein bescheidener kleiner Bulle und rauft kaum mit den anderen Waisen. Seit kurzem hat er einen neuen Stall und ist jetzt Nachbar von Larro. Seitdem kümmert er sich rührend um das kleine Mädchen. Er passt häufig auf sie auf, wenn die Waisen draußen im Wald sind und wenn sie am Abend zu ihren Ställen zurückkommen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.03.2019
Mittwoch, 20. März 2019
Mukkoka und Dololo sind ganz besondere Freunde. Als die Waisen heute um 17 Uhr nach Hause kamen, zog Dololo sein Grünfutter von der Mitte seines Stalls hin zur Wand zu Mukkokas Stall. Dann begannen die beiden, gemeinsam daran zu futtern. Erst recht staunten die Keeper, als sie Dololos Zweige aufgefressen hatten und dann Mukkoka sein Grün ebenfalls zur Trennwand zog! Zusammen machten sie sich dann darüber her.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.03.2019
Dienstag, 19. März 2019
Mapia, Ambo und Jotto haben ihre Gehege direkt nebeneinander und sind gute Freunde. Man kann die drei kleinen Bullen häufig dabei beobachten, wie sie sich gegenseitig herumjagen und lange miteinander rangeln. Mapia, der etwas größer ist als die anderen, denkt, er kann Ambo herumschubsen, aber Ambo ist schlau – er stiehlt meistens Mapias Grün, wenn die beiden am Abend in ihren Gehegen sind. Ambo legt dann die Zweige so weit vom Rand des Geheges weg, dass Mapia nicht herankommt, was diesen dann sehr ärgert. Er stößt gegen die Holzpfähle und versucht vergeblich, an das Grün zu kommen. Jotto, der älteste der drei, schaut den anderen beiden gerne zu, aber wenn die beiden zu ruppig miteinander werden, geht er auch schon einmal dazwischen und beendet die Rangeleien.

