Dienstag, 12. März 2019
Sattao ist ein gutmütiger und tapferer kleiner Bulle, aber er sucht auch häufig die Nähe der älteren Mädchen der Herde. Er war bisher immer an Tagwas Seite zu finden, aber in letzter Zeit scheint sie sich nicht mehr viel mit ihm zu beschäftigen, und er ist nun am liebsten bei Tamiyoi. Er kann manchmal auch sehr eifersüchtig werden; als sich heute Mukkoka Tamiyoi näherte, wurde er von Sattao weg geschubst, der sichergehen wollte, dass ihm niemand Tamiyoi stiehlt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.03.2019
Montag, 11. März 2019
Malima, die aufmüpfig und frech sein kann, ist auch sehr um die kleine Larro bemüht. Als am Nachmittag im Wald Larro ohne besonderen Grund laut trötete – wie sie es häufig tut – kam Malima sofort angerannt, um nach ihr zu sehen. Sie stellte sich beschützend zu dem Baby und schob alle, die sich ihr nähern wollten, weg und trat nach ihnen aus, bevor sie Larro mitnahm.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.03.2019
Montag, 11. März 2019
Bei der Mittagsfütterung genießt Enkesha zurzeit immer das Wasser direkt aus dem Schlauch. Heute wollte Emoli auch etwas davon ab haben, aber Enkesha ließ sich nicht erweichen und vertrieb den kleinen Bullen. Während Emoli und Enkesha miteinander beschäftigt waren, schnappte sich Maisha den Schlauch. Sie hatte aber nicht lange etwas davon, denn Enkesha kam schnell zurückgerannt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.03.2019
Sonntag, 10. März 2019
Heute war es sehr windig, und die Waisen wollten sich nicht im Schlammloch wälzen, sondern lieber das bereitgelegte Grün fressen. Jotto, Ambo, Mapia, Kuishi und Sagala hatten alle Hände voll damit zu tun, sich gegenseitig die leckersten Zweige wegzuschnappen. Jotto verteidigte sein Futter am elegantesten, indem er Ambo und Mapia den Hinter zuwandte und sich die beiden Jungs mit Tritten vom Leib hielt. Ambo trickste ihn aber aus, indem er sich hinlegte, und sich von unten an die Zweige heran schlich. Mapia war weniger erfolgreich und musste warten, bis Jotto fertig war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.03.2019
Donnerstag, 7. März 2019
Dololo hatte – wie die meisten seiner Freunde im Waisenhaus – keinen einfachen Start ins Leben, als er im trocknenden Matsch steckenblieb und so von seiner Mutter und seiner Herde getrennt wurde. Er hatte aber das Glück, rechtzeitig gerettet zu werden, und blüht nun bei seiner neuen Familie aus Menschen und Elefanten in Nairobi wieder auf. Er hat an Gewicht zugelegt und wird auch selbstsicherer. Er vertraut jetzt den Keepern und begrüßt sie immer mit tiefem Kollern, ob beim Mittagsschlammbad, an den Stallungen oder draußen im Wald. Heute traute er sich sogar, einen Zweig von Sattao zu stibitzen und schaffte es, ihn in dem anschließenden kleinen Tauziehen auch zu behaupten.

