Die Rettung von Nabulu

Am 30. Januar erreichte den Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Nairobi ein Anruf vom Kenya Wildlife Service (KWS), und kurz darauf gleich ein weiterer von der mobilen Tierarzteinheit in der Maasai Marai, die vom KWS betrieben und vom SWT finanziert wird. Es ging um ein verwaistes Elefantenkalb, das seit über zwei Wochen im Oloisukut-Schutzgebiet in der Maasai Mara beobachtet worden war. Die Ranger hatten gehofft, es würde sich wieder einer wilden Herde anschließen. „Die Rettung von Nabulu“ weiterlesen

Die Rettung von Larro

Am 2. Januar 2019 wurde der Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Nairobi um Hilfe bei der Rettung eines verwaisten Baby-Elefanten gebeten, das ganz allein in der Ripoi-Gegend in der Maasai Mara gesichtet worden war. Das kleine Kalb befand sich in der Nähe einer Siedlung, und die Bewohner hatten die Angelegenheit dem Kenya Wildlife Service (KWS) gemeldet. Dessen Ranger hatten sich zum Ort des Geschehens begeben, sich davon überzeugt, dass es sich tatsächlich um ein verwaistes Baby handelte, und daraufhin den SWT kontaktiert. Das Alter des kleinen Elefantenmädchens wurde auf unter 1 Jahr geschätzt, sodass es mit Sicherheit noch milchabhängig war. Die lokalen Bewohner hatten sie schon zwei Tage lang beobachtet, aber keine anderen Elefantenherden in der Nähe gesehen. Die Mitarbeiter in Nairobi bereiteten alles für die Rettung vor: Decken, Seil, Matratze und den Erste-Hilfe-Koffer mit der unverzichtbaren Rehydrierungsflüssigkeit, die ganz wichtig ist für solch ein kleines Kalb, das schon mehrere Tage ohne Muttermilch hatte auskommen müssen. Zwei Keeper machten sich damit auf den Weg zum Wilson-Flughafen, wo ein gechartertes Flugzeug bereits auf sie wartete. Kurz vor 15 Uhr starteten sie und kamen am Siana-Flugfeld in der Maasai Mara gegen 15:45 Uhr an.

 

 

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Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.01.2019

Donnerstag, 31. Januar 2019
Ambo, Jotto, Malima und Mapia machten sich am Morgen daran, ein paar Luzernenheupellets aus Maxwells Gehege zu stehlen. Damit war Nashorn Maxwell gar nicht einverstanden, und als er die ungebetenen Gäste bemerkte, eilte er zum Tor, um sie zu verscheuchen. Als die Elefanten nicht zurückweichen wollten, drehte er sich um und bespritzte sie völlig unvermittelt mit Urin, um sein Territorium zu markieren! Die armen Babys schreckten zurück und machten, dass sie hinaus in den Wald kamen, wo ihre Freunde schon waren und mit Grasen begonnen hatten.