Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.11.2018

Samstag, 17. November 2018
Maktao war heute in bester Spiellaune. Er spielte fast den ganzen Tag, von dem Moment an, als die Waisen am Morgen in den Wald gingen. Besonders interessant fand er die Löcher im Boden, in denen die Warzenschweine schlafen. Es gibt so viele davon, in denen sie ihre Ferkel vor den Löwen verstecken, und Maktao benutzte sie heute als Staubbäder. Enkesha hatte ihm offenbar zugeschaut und schob ihn zur Seite, damit sie sich selber einstauben konnte. Das verdarb ihm aber keineswegs den Spaß, und er ging einfach woanders hin, bis Enkesha ihm wieder hinterher gekommen war. Jotto dagegen, der ein sehr freundlicher Junge ist, schien Enkeshas Verhalten gar nicht gut zu finden. Er folgte den beiden, und jedesmal wenn Enkesha sich einmischen wollte, stellte er sich dazwischen und hielt sie davon ab! Einmal machte er sogar beim Herumrollen mit, passte aber auf, dass Enkesha dabei nicht störte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.11.2018

Freitag, 16. November 2018
Heute begleitete Sattao wieder den kleinen Dololo. Als die Waisenherde am Morgen in den Wald aufbrach, gingen vier Jungs ihre eigenen Wege: Musiara und Luggard, die schon lange gute Freunde sind, dazu Sattao, der im gleichen Alter wie Musiara ist, und Dololo. Auch Luggard hat Dololo schon einige Zeit Gesellschaft geleistet, und Sattao gibt sich seit kurzem alle Mühe, sich mit ihm anzufreunden. Er blieb immer an Dololos Seite, sodass er nicht entwischen konnte. Erst zur 9-Uhr-Milch kamen die vier wieder zum Rest der Herde zurück. Tagwa hatte offenbar gar nicht mitbekommen, dass sie gefehlt hatten, denn als sie sie wiederkommen sah, stellte sie überrascht die Ohren auf und kollerte so laut, dass die Keeper sich umschauten, was mit ihr los war! Malkia rannte zu der kleinen Gruppe hin und begrüßte als erstes Musiara, um sie alle wieder bei der Herde willkommen zu heißen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.11.2018

Donnerstag, 15. November 2018
Dololo grast noch immer ein wenig abseits der anderen draußen im Wald. Manchmal ist er mit Luggard zusammen, aber nicht immer; er vermisst wohl noch immer schmerzlich seine Familie. Hin und wieder schleicht er sich auch zu den Stallungen zurück, um zu sehen, ob es irgendwo etwas Milch abzustauben gibt. Sattao scheint das mitbekommen zu haben, und heute hatte er sich wohl vorgenommen, sich um Dololo zu kümmern. Jedesmal, wenn dieser verschwinden wollte, war Sattao zur Stelle und versperrte ihm den Weg. Als er ihn schließlich nicht mehr zurückhalten konnte, ging er einfach mit ihm mit. Auf diese Weise hatte Dololo ein wenig Gesellschaft, was ihm auf jeden Fall gut tun wird!