Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.10.2018

Montag, 15. Oktober 2018
Tamiyoi hat sich angewöhnt, früh am Morgen – oder auch nach der Milchfütterung – einige der Waisen, wie Sagala, Kuishi, Ndiwa, Ambo, Sana Sana, Malkia, Mapia und Malima weiter in den Wald hinein mitzunehmen. Wenn die Keeper ihnen hinterher laufen, geht Tamiyoi immer ein paar Schritte voraus. Sie scheint die Führungsrolle von Ndiwa und Sagala übernommen zu haben, die vorher die Waisen in den Wald geführt haben. Offenbar hat sie es von ihnen abgeschaut, als sie mit ihnen zusammen im Wald war.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.10.2018

Sonntag, 14. Oktober 2018
Sana Sana und Kiasa haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich um den kleinen Merru zu kümmern. Bei einer der Milchfütterungen sollten sie zusammen mit den anderen hinunter zu den Keepern laufen, aber sie zögerten und wollten Merru nicht zurücklassen. Schließlich ließen die Keeper sie Merru zur Fütterung begleiten. Sie waren eifrig bei der Sache, blieben bei ihm, während er seine Milch trank, und gingen dann zurück zum Grasen. Es ist wirklich erstaunlich, Kiasa zu sehen, wie sie sich um ein anderes Baby kümmert, statt Ärger bei der Milchfütterung zu machen!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.10.2018

Sonntag, 14. Oktober 2018
Luggard wachte heute gut gelaut auf und war zum spielen aufgelegt. Als seine Stalltür geöffnet wurde, kam er herausgerannt, um sich seinem besten Kumpel Musiara anzuschließen, der ein paar Minuten vor ihm herausgekommen war. Dabei wurde er von Malima, Ambo, Jotto und Maisha begrüßt, die auch gerade auf dem Weg in den Wald waren. Weil er so gut gelaunt war, begrüßte er Jotto mit einer spielerischen Kopfnuss, was Jotto, der immer für eine kleine Rangelei zu haben ist, sehr freute. Die beiden starteten einen fröhlichen Ringkampf, wie es für heranwachsende Bullen üblich ist; sie jagten immer wieder abwechselnd aufeinander los und gingen rückwärts. Der kleine Musiara, der Luggard sehr bewundert, wuselte inzwischen im Gebüsch herum und feuerte Luggard an. Das Spiel verlief schließlich im Sande, als es Zeit war, mit den Keepern zusammen hinaus in den Wald zu gehen.