Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.05.2018

Sonntag, 20. Mai 2018
Das Umzugstraining verläuft erfolgreich, und die meisten Waisen gehen jetzt ohne Probleme an Bord. Sogar Mbegu ist kooperativ, obwohl sie immer noch ein wenig nervös aussieht. Sie kann aber ihren geliebten Luzernenheupellets nicht widerstehen, die die Keeper mit hinein nehmen! Ndotto trinkt seine Milch wie selbstverständlich im LKW und berüsselt danach sogar noch seinen Abteilnachbarn Lasayen, wenn dieser noch nicht ganz fertig ist mit seiner Flasche. Die öffentliche Besuchsstunde verlief danach etwas anders als sonst, da die zweite Gruppe von Waisen ihre Milch bereits im Umzugs-LKW bekommen hatte. Die Besucher fragten, ob die Elefanten womöglich schon alt genug seien, um Milch zu bekommen, oder es einen anderen Grund dafür gab, und Head-Keeper Edwin erklärte alles ausführlich. Ngilai machte einigen Unsinn und besprühte die Zuschauer am Absperrband mit Schlamm. Sie freuten sich allerdings auch, dass er ihnen erlaubte, ihn zu tätscheln. Schließlich nahm er einem Besucher die Kopfbedeckung weg und warf sie in der Gegend herum, was zu großem Gelächter führte!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.05.2018

Samstag, 19. Mai 2018
Als die Waisen in den Wald aufbrachen, folgte Luggard ihnen langsam mit seinem Keeper. Der humpelnde kleine Elefant musste ein paarmal anhalten, bevor er seine Freunde eingeholt hatte, die sich auf einer Lichtung einstaubten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.05.2018

Samstag, 19. Mai 2018
Wenn sich einmal ein Waise schlechte Verhaltensweisen angewöhnt, ist es schwer, ihn wieder davon abzubringen. Esampu wird mit der Zeit immer frecher, was man am Morgen wieder beobachten konnte. Als ihr Tor geöffnet wurde, rannte sie hinüber zu Maxwells Gehegetor, wo Sagala, Tamiyoi und Malima ein paar Luzernenheupellets zusammensuchten. Ohne Vorwarnung schubste sie Malima heftig von hinten gegen das Tor, um auch an die Pellets zu kommen. Dann biss sie auch noch Tamiyoi in den Schwanz, die daraufhin laut aufschrie. Die drei rannten vor Esampu weg, die nun die Luzernenheupellets ganz allein genießen konnte. Vielleicht würde ihr ein bisschen Erziehung von den älteren Waisen in Tsavo auch gut tun, nicht nur denen, die in den nächsten Tagen umziehen sollen!