Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.04.2018

Sonntag, 15. April 2018
Als Kiasa am Abend zurück in ihr Gehege kam, rannte sie wieder heraus, nachdem sie ihre Milch ausgetrunken hatte. Zum Glück traf sie neben Ndiwas Gehege auf Tamiyoi, Enkesha und Maktao, die gerade aus dem Wald zurückkamen und auf dem Weg in ihre eigenen Zimmer waren. Mit einer leeren Milchflasche als Köder und Maktao als Gesellschaft wurde sie zurück in ihr eigenes Gehege gelockt und das Tor geschlossen. Vermutlich lässt sie sich von dem Geräusch, das der Regen nachts auf dem Dach macht, einschüchtern und flüchtete deshalb wieder aus ihrem Gehege.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.04.2018

Sonntag, 15. April 2018
Mundusi versuchte heute, Giraffe Kiko zu verscheuchen, als dieser sich bei der 9-Uhr-Fütterung den Elefanten näherte. Kiko war allerdings keineswegs beeinderuckt. Mundusi setzte ein paarmal an, aber Kiko ließ sich nicht von seinem Ziel abbringen. Schließlich kam Mbegu dazu, um Mundusi zu unterstützen; da überlegte Kiko es sich anders und ging wieder in die Büsche.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.04.2018

Sonntag, 15. April 2018
Während manche der Elefantenwaisen das regnerische Wetter gar nicht leiden können, ist Nashorn Maxwell ganz in seinem Element. Heute spielte er begeistert mit den Warzenschweinen in seinem Gehege und mit Sattao, Enkesha und Malkia, bevor die Elefanten in den Wald aufbrachen. Die drei rannten an seinem Gehege entlang, und er stieß an das Tor, um sie zu ermuntern, weiter mit ihm zu spielen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.04.2018

Samstag, 14. April 2018
Wenn die Waisenelefanten eine Injektion bekommen sollen, stellen sie sich genauso an sie Menschenkinder, und man muss etwas in die Trickkiste greifen! Die beste Zeit ist die Milchfütterung um 9 Uhr, denn dann sind sie durch ihre geliebten Milchflaschen abgelenkt. Heute sollte Shukuru im Rahmen ihrer Behandlung eine Spritze bekommen, aber sie ist ein sehr sensibler Elefant. Sie mag es nicht, wenn zu viele Keeper auf einmal um sie herum sind, und kaum hatten ein paar Keeper begonnen, sich an sie heran zu pirschen, wusste sie schon, was die Stunde geschlagen hatte – sie ließ ihre Flasche links liegen und machte sich aus dem Staub! Sie ist zu groß, als dass die Keeper sie festhalten könnten, während sie eine Spritze bekommt, und so mussten die Keeper warten, bis sie wieder zurück bei der Herde war. Bei den kleineren Waisen ist es etwas einfacher. Maktao war in letzter Zeit auch immer einmal wieder etwas lustlos, und so bekam er vorbeugend auch eine Injektion. Er fing aber gleich an zu schreien, und die älteren Mädchen Mbegu, Godoma und Tagwa verursachten einige Aufregung. Sie dachten, der kleine wäre in Gefahr und kamen trompetend angejagt, um ihm zu Hilfe zu eilen. Zum Glück waren die Keeper schnell genug, und alles war vorbei, bevor die Mini-Leitkühe etwas unternehmen konnten. Die Keeper brauchten dann allerdings eine Weile, bis sie alle Waisen wieder beruhigt hatten und überzeugt hatten, dass alles gut war.