Mittwoch, 15. November 2017
Esampu hat es immer noch auf Neuling Kiasa abgesehen. Heute ging sie zu ihr und verpasste ihr ohne Vorwarnung eine Kopfnuss! Es war ein ordentlicher Stoß, und Kiasa schrie laut auf, sodass Tamiyoi, Godoma, Malima und Jotto herbeigerannt kamen, um nach dem Rechten zu sehen. Als sie da waren, hatte sich Esampu aber schon verkrümelt und futterte ganz unschuldig. Nur die Keeper hatten gesehen, was sie mit Kiasa gemacht hatte; sie schimpften mit ihr und vertrieben sie als Strafe für eine Weile von der Herde.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.11.2017
Mittwoch, 15. November 2017
Mapia schloss sich heute den anderen erst später am Morgen an, weil es ihm immer noch nicht so gut geht, dass er weit hinaus kann. Nach der Milchfütterung um 9 Uhr brach er zusammen und bekam noch eine Infusion. Nachdem einer kleinen Weile und etwas Ruhe war er wieder auf den Beinen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.11.2017
Mittwoch, 15. November 2017
Nach der langen Trockenheit haben sich die Zecken sehr ausgebreitet und machen den Waisen zu schaffen. Im Allgemeinen hilft es, wenn sie mit Kokosnussöl eingerieben werden, aber die neueren Waisen wie Sapalan, Namalok, Sagalla und die kleine Kiasa haben sich an diese seltsame Prozedur noch nicht gewöhnt. Normalerweise passiert das freitags, aber um die Zecken unter Kontrolle zu bekommen, gab es dieses Mal das Öl schon am Mittwoch. Die Neulinge machten es den Keepern nicht leicht und flüchteten sich überall hin, um das Ölbad zu umgehen. Am Ende bekamen sie aber trotzdem welches ab!
Waisenblogs-Bilder Nursery, 14.11.2017
Dienstag, 14. November 2017
Ngilai sucht jemanden zum spielen
Rapa will nicht mit Ngilai spielen
Kuishi pflückt sich frische Keimlinge aus der Erde
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.11.2017
Dienstag, 14. November 2017
Am Morgen war der Himmel noch blau und das Wetter bestens. Die Waisen gingen gut gelaunt in den Wald und schubsten sich aus Spaß gegenseitig herum. Nach der Fütterung um 9 Uhr suchten die abenteuerlustigen Jungs wie Ngilai Spielkameraden. Rapa wollte aber nicht spielen, sondern schubste Ngilai nur heftig in einen Baum, sodass Ngilai auch noch den armen Murit traf. Ndotto wollte Rapa Einhalt gebieten und hielt ihn eine Weile in Schach, bis auch Lasayen dazu kam, um seinem besten Freund zu Hilfe zu eilen. Gegen zwei andere kam der freche Rapa nicht an und verdrückte sich ins Gebüsch. Plötzlich begann es heftig zu regnen; die älteren Waisen stellten sich unter den Bäumen um und die jüngeren unter den Schirmen der Keeper. Zur öffentlichen Besuchsstunde war alles matschig geworden, so dass die Elefanten es schwer hatten, bei dem rutschigen Boden auf den Beinen zu bleiben. Ambo schlidderte herum und fiel auf den Hintern, mit allen vier Beinen in der Luft! Nachwuchs-Leitkuh Godoma kam ihm zu Hilfe, und gemeinsam mit den Keepern geleitete sie ihn wieder auf sicheren Boden.

