Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.10.2017

Mittwoch, 11. Oktober 2017
Kurz nach 9 Uhr am Morgen wurde Namalok aus seinem Gehege gelassen und durfte sich zum ersten Mal den anderen Waisen anschließen. Nachdem er jetzt fast einen Monat im Eingewöhnungsgehege verbracht und sich besser an die Keeper gewöhnt hat, wird es langsam Zeit. Er war sehr ruhig und ging gemächlich mit den anderen hinaus in den Wald. Sein sanftmütiger Charakter sorgte dafür, dass er sehr herzlich von Mbegu, Kauro, Ndotto, Lasayen, Maramoja und auch den Kleinen, wie Musiara, Ambo, Sattao, Jotto, Tamiyoi und Malima empfangen wurde. Sie umringten ihn, und jeder wollte ihn berüsseln. Namalok blieb den ganzen Tag brav und ging sehr vorbildlich mit den Keepern um – obwohl er noch immer keine Milch aus der Flasche trinkt, sondern immer mit seinem Rüssel aus dem Eimer säuft. Auch als es am Abend zurück in die Gehege ging, machte er keine Probleme. Er ist wirklich ein sehr freundlicher kleiner Bulle!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.10.2017

Dienstag, 10. Oktober 2017
Tagwa und Maramoja schienen sich heute damit abzuwechseln, sich um Pili zu kümmern. Während des Morgens war Tagwa dran, doch am Nachmittag übernahm Maramoja. Wir sahen zu, wie Maramoja ihn von allen anderen Waisen wegführte und mit ihren Füßen etwas Erde für ihn auflockerte. Sie bewegte ihn dann dorthin und sorgte dafür, dass er sich hinlegte und sie ihn weiter einstauben konnte. Pili schlummerte dort eine Weile, während Maramoja über ihm stand und ihm Schutz bot. Als es Zeit für die Milch war, wollte Maramoja sogar vermeiden, dass er geweckt wird, musste sich aber den Keepern ergeben.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.10.2017

Dienstag, 10. Oktober 2017
Wegen all der Neuankömmlinge teilen sich Tamiyoi, Malima und Godoma ein großes Gehege. Nachdem der ältere Neuankömmlinge gestorben war, durfte Tamiyoi wieder in dessen Gehege ziehen und konnte so auf ihren Nachbarn Pili aufpassen. Malima blieb weiterhin in einem Gehege mit Godoma und sie hatte eine schwere Nacht, denn Godoma war sehr eigennützig. Sie wollte das Futter nicht teilen und Malima auch nicht in Ruhe ihre Milch trinken lassen. Immer, wenn sie Malima dem Futter näherte, schob Godoma sie weg und so schrie Malima die ganze Nacht über. Sie war sehr erleichtert, als am Morgen endlich das Gehege geöffnet wurde.