Der Kibwezi-Wald begrüßt seine ersten Elefantenwaisen – Murera und Sonje ziehen um

Am 24. Juni 2014 machten sich Murera und Sonje auf die langersehnte Reise nach Umani Springs, die brandneue Auswilderungsstation des David Sheldrick Wildlife Trusts im Kibwezi-Wald. Diese Einheit ist nun eine von drei Auswilderungsstationen des DSWT, neben denen in Ithumba und Voi. Die beiden Waisen wurden für Umani Springs ausgewählt, da sie beide körperliche Beeinträchtigungen davongetragen haben: Murera hatte eine gebrochene Hüfte, die inzwischen geheilt ist, doch ihr Bein ist noch immer schwach; Sonje hatte eine Projektilwunde an ihrem Bein, die ihr Knie fast komplett steif werden ließ. Wegen dieser Verletzungen könnten sich die beiden Waisen in ihrem weiteren Elefantenleben niemals an die harten Umweltbedingungen im Tsavo-Nationalpark gewöhnen. Dort müssten sie in der Trockenzeit riesige Entfernungen zurücklegen um Futter und Wasser zu finden. Die Umani Springs Station im Kibwezi-Wald dagegen ist eine hervorragende Lösung und Murera und Sonje, sowie andere Elefanten mit ähnlichen Behinderungen können dort eine zweite Chance auf ein wildes Leben bekommen, in einer freundlicheren und üppigeren Umgebung.

Die Ausläufer des Kibwezi-Walds erstrecken sich bis zum Chyulu-Hills-NationalparkDie neue Auswilderungsstation im Kibwezi-Wald
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Auch Garzi, Vuria und Ziwa entdecken Ithumba

Kurz nach dem Umzug von Orwa, Bomani und Teleki sind drei weitere der Nairobi-Waisen ausgewählt worden, um die gleiche Reise nach Ithumba im nördlichen Tsavo-East anzutreten. Drei weitere Bullen, Garzi, Vuria und Ziwa, hatten das Einsteigen in den Umzugs-LKW nun jeden Morgen geübt, um sich auf den großen Tag vorzubereiten. Sie haben die Milch von den Keepern an Bord des stehenden LKW bekommen und konnten sich so an die Gehege gewöhnen, in denen sie auf der langen Fahrt nach Süden untergebracht sind. Diese drei Bullen wurden ausgesucht, da sie nun bereit sind und das richtige Alter haben, um sich den anderen keeperabhängigen Waisen in Ithumba anzuschließen und die nächste Phase ihrer allmählichen Auswilderung zu beginnen.

 

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Orwa, Bomani und Teleki ziehen nach Ithumba um

Es war sehr früh am Mittwochmorgen des 28. Mai, als Orwa, Teleki und Bomani sich auf ihren nächsten Schritt zu ihrer vollständigen Auswilderung vorbereiteten. Wir haben nun 31 Waisen im Waisenhaus in Nairobi und warten schon lange auf passende Wetterbedingungen in Tsavo, um einige der älteren Waisenhauskinder in die Auswilderungsstationen im Tsavo-East Nationalpark umzusiedeln. In Tsavo haben die Elefanten eine perfekte Umgebung mit viel Platz zum Umherstreifen und vielen wilden Elefanten, von denen sie das Leben in der Wildnis lernen können. In der ersten von zwei Umsiedlungen nach Ithumba waren Orwa, Bomani und Teleki an der Reihe – drei junge Bullen, die bereit für den nächsten Schritt sind, für die neue Phase, in der sie die ersten Jahre noch von ihren Keepern und den älteren Tsavo-Waisen abhängig sind.

 

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Die dramatische Rettung von Mbegu

Am 15. Mai 2014 erhielt Angela Meldung über ein winziges Kalb, das vom Naibunga Naturschutzgebiet in Ol Lentille gerettet werden musste. Es war eine schwierige Situation: Ein Elefant hatte eine Frau aus der Gemeinde getötet und wurde daraufhin vom KWS erschossen. In dem darauffolgenden Aufruhr floh die panische Herde und das kleine Kalb blieb zurück. Aufgrund der schwierigen Umstände war es unmöglich, sie mit ihrer Herde wiederzuvereinen. Die wütenden lokalen Bewohner von Kimanjo sahen daraufhin in dem Baby ein Racheobjekt und griffen es mit Speeren an. Das Kalb suchte Schutz auf dem Gelände einer nahegelegenen Schule, wo die Kinder es mit Steinen bewarfen. Gerade rechtzeitig konnte sich noch der Wildhüter des Naibunga Schutzgebiets einmischen und dem Kalb zur Rettung eilen. Er beschützte sie vor der lokalen Gemeinde, die nach den tragischen Ereignissen auf Blutrache an den Elefanten aus war.

 


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Die Rettung von Kauro

Kauro kam am 30. Januar zum DSWT, nachdem aus dem Sera Naturschutzgebiet über das Personal des Lewa-Gebiets gemeldet wurde, dass ein Elefantenkalb gerettet worden war. Das ungefähr einen Monat alte Kalb war in Sera in einen Brunnen gefallen und hatte das Glück, rechtzeitig gerettet worden zu sein. Trotzdem war es einem Schakal oder einem anderen kleinen Raubtier gelungen, die Spitze seines Rüssels anzubeißen.

 


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