Montag, 4. Januar 2021
Heute zeigte sich wieder einmal, wie mitfühlend und hilfsbereit Elefanten untereinander sein können. Als sich die Waisen im Schlammloch wälzten, hatte Nabulu einige Mühe herauszukommen; sie rutschte immer wieder aus und rutschte wieder in den dicken Matsch. Maisha, die schon wieder draußen, sah, wie sich Nabulu abmühte und eilte ihr zu Hilfe. Sie stapfte wieder in den Schlamm hinein und stellte die Vorderbeine so ab, dass sich Nabulu mit Kopf und Körper dagegen abstützen konnte. Sie hatte sie genug Hebelwirkung, dass sie schließlich mit den Beinen auf festeren Grund kam, und nach ein paar Sekunden hatte sie es heraus geschafft! Draußen musste sie sich erst einmal ein paar Minuten ausruhen, und Maisha blieb neben ihr stehen, kollerte und vergewisserte sich immer wieder, dass es ihr gut ging. Schließlich hatte Nabulu wieder Kraft geschöpft, kollerte Maisha dankbar zu, und die beiden schlossen sich dem Rest der Herde an. Die Keeper freuten sich, wie gut Maisha ihre Aufgaben als Leitkuh gelernt hat und fühlten sich ganz wie stolze Eltern!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.01.2021
Sonntag, 3. Januar 2021
Larro ist schon ein wunderbares kleines Kindermädchen, aber genau wie Kiasa kann sie auch sehr nervig sein, wenn es um die Milch geht. Wenn sie ihre Flasche geleert hat, sucht sie an der Schubkarre nach weiteren Flaschen oder versucht, noch etwas von den anderen zu stibitzen. Heute Nachmittag hatte sie ihre Milch getrunken und flitzte dann zu Naboishu hinüber, der noch nicht fertig war. Naboishu ist es schon gewohnt, dass er sich gegen Kiasa verteidigen muss, und so begann er gleich laut bellend zu protestieren. Die Keeper griffen schnell ein und schickten Larro fort, damit Naboishu in Ruhe fertig trinken konnte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.01.2021
Sonntag, 3. Januar 2021
Roho ist immer noch ganz schön frech anderen Waisen gegenüber, und er lässt keine Gelegenheit aus, Naleku, Kinyei, Olorien und Kindani zu ärgern. Als die Waisen heute auf die 9-Uhr-Fütterung warteten, stand er zwischen Maisha und Kiasa, als die kleinen Mädchen dazukamen. Er kam heraus gerannt und schubste sie herum, bevor er sich wieder zwischen Maisha und Kiasa versteckte. Kinyei wurde es irgendwann zu albern, und sie jagte ihm hinterher. Roho wähnte sich bei Maisha und Kiasa in Sicherheit, aber Maisha hatte schon mitbekommen, dass er frech gewesen war; sie stellte sich zwischen Roho und Kinyei und kollerte die beiden warnend an. Danach hielt sich Roho brav zurück, und Kinyei ging wieder zu den anderen Mädchen zurück.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.01.2021
Samstag, 2. Januar 2021
Naleku und Mukkoka sind weiterhin enge Freunde; sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen auch häufig zusammen zu ihren Milchflaschen. Als es heute nach der Mittagsfütterung zurück in den Wald ging, verlor Naleku offenbar Mukkoka aus den Augen. Sie begann, so laut zu trompeten und zu kollern, dass die anderen sie hörten, und Larro kam als erste angerannt, gefolgt von Kiasa. Die Keeper wurden auch aufmerksam, aber als sie nachschauten, hatten Larro und Kiasa schon die kleine Naleku beruhigt und gingen mit ihr zurück zu den anderen. Nach ein paar Minuten tauchte auch Mukkoka auf, der offenbar nicht weit entfernt Futter gesucht hatte. Danach konnten alle fröhlich weiter grasen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.01.2021
Samstag, 2. Januar 2021
Nach der Milchfütterung um 9 Uhr gingen die Waisen wieder in den Wald, und Kindani scharte ihre Freunde um sich, um mit ihnen eine andere Richtung einzuschlagen. Kindani ist schon immer etwas unabhängiger gewesen und ist inzwischen so etwas wie die Mini-Leitkuh der Gruppe der Babys mit Olorien, Bondeni, Kinyei und Ziwadi. Letztere ist allerdings schon älter als Kindani, und offenbar war sie sich heute nicht so sicher, ob Ziwadi nicht selbst die Führung übernehmen wollte. Daher kollerte sie sie an, wohl um sie zu warnen, nicht mit ihren Freunden zu verschwinden. Ziwadi war aber wie immer ganz damit beschäftigt, sich das leckerste Grün auszusuchen, und sie hatte natürlich keinerlei Pläne, Kindani die Führungsrolle streitig zu machen. Nachdem Kindani sich auch davon überzeugt hatte, entspannte sie sich und fand schließlich den perfekten Ort zum Grasen für die kleinen, ganz in der Nähe der Keeper. Die älteren Waisen gingen unterdessen weiter in den Wald hinein.

