Donnerstag, 1. Oktober 2020
Nach der Mittagsfütterung folgten Bondeni, Kindani und Kinyei fröhlich Larro zurück in den Wald. Dort angekommen, blieben Bondeni und Kinyei in Larros Nähe, aber Kindani bummelte herum und suchte sich die hübschesten Flecken Gras aus, um sie auszurupfen. Larro wird mit der Zeit immer mehr zur Mini-Leitkuh – eines Tages wird sich sicherlich eine wunderbare Matriarchin ihrer eigenen Herde sein! Nicht weit von Larro und ihren kleinen Begleitern entfernt warteten Kiasa, Kiombo, Maktao und Nabulu darauf, dass die anderen von der Fütterung zurückkamen. Kiasa schien gerade schlechte Laune zu haben und begann, Larro von den kleinen weg zu scheuchen. Die Keeper hielten sie aber davon ab; die Neulinge müssen sich erst einmal noch richtig an alle in der Herde gewöhnen und können noch nicht so ein von Kiasa verursachtes Durcheinander gebrauchen!
Die Rettung von Rama

Die mobile Tierarzteinheit von SWT und dem Kenya Wildlife Service (KWS) am Mount Kenya schaute sich den kleinen Bullen genauer an. Nachdem sie ihn betäubt hatten, untersuchten sie seine Hinterbeine und stellten fest, dass es sich um einen genetischen Defekt handeln musste. Hier konnten sie nichts tun, und so wurde er wieder freigelassen, in der Hoffnung, dass er von einer der vorbeiziehenden Herden eingesammelt werden würde.
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Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2020
Dank der Regenzeit hatten wir ein paar schöne klare Tage mit strahlendem Sonnenschein. An jenen Tagen, an denen es morgens regnete, war es interessant, die Reaktionen der Wasserratten und der Wasserscheuen zu beobachten. Die einen rannten enthusiastisch durch den Schauer und die anderen brauchten einiges an Überzeugungskraft, um überhaupt aus ihren wohlig-warmen Ställen zu kommen und ihre Milchflaschen zu holen! Larro und Naboishu fallen auf jeden Fall in die letzte der beiden Kategorien. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.09.2020
Dienstag, 29. September 2020
Seitdem Bondeni, Kinyei und Kindani in Nairobi sind, sind Maisha, Kiasa und Larro fleißig dabei, für das Wohlergehen der drei kleinen zu sorgen. Larro ist zwar noch jünger als Maisha und Kiasa, aber sie gibt sich schon ebenso viel Mühe mit den kleinen Babys. Sie hat gezeigt, dass sie ein wunderbares Kindermädchen ist, auch für ihre beiden Nachbarn Ziwadi und Olorien. Als heute Morgen alle Elefanten herauskamen, gingen die meisten eilig hinaus in den Wald, um zu grasen. Kiasa, Maisha und Larro warteten allerdings beim Stall von Bondeni und den beiden kleinen Mädchen, und als die drei herauskamen, kollerte Maisha laut vor Freude. Sie schien sie zu sich zu rufen, und Bondeni rannte zu ihr, bevor er wieder zurück zu den Keepern kam. Als sich alle begrüßt hatten, begleiteten Maisha, Kiasa und Larro dann die drei hinaus zu den anderen Waisen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.09.2020
Montag, 28. September 2020
Mukkoka, Naboishu, Kiombo und Nabulu, die gute Freunde sind, machten sich heute Morgen in den Wald auf ohne auf die anderen Waisen zu warten. Sie grasten fröhlich vor sich hin und machten sich auch nichts daraus, dass der Rest der Herde eine ganz andere Richtung einschlug. Einer der Keeper musste sie wieder einsammeln, damit sie nicht zurückgelassen wurden. Als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, waren Mukkoka und Naboishu als erste bereit und schienen es beide kaum erwarten zu können. Sie lieferten sich ein Wettrennen zu den Milchflaschen: Mukkoka, der schnellste Läufer der Waisenherde, war vorn, aber in Naboishu weckte die Aussicht auf seine Milchflasche ungeahnte Reserven! Er brüllte aufgeregt, was Mukkoka dazu veranlasste, noch einmal einen Zahn zuzulegen. Als sie bei den Keepern mit der Milch ankaman, hatten sie ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht, und Mukkoka war mit nur noch ganz kleinem Vorsprung erster.

