Donnerstag, 31. Dezember 2020
Der letzte Tag des Jahres brachte noch einmal ausgiebig Regen am frühen Morgen, aber das bedeutete auch, dass die jüngsten Mitglieder der Herde, Olorien, Kindani, Kinyei, Bondeni und Ziwadi noch eine Weile in ihre Decken gekuschelt in ihren Ställen bleiben mussten. Einige andere machten sich nichts aus der Kälte: Mukkoka, Kiasa, Nabulu, Maktao, Maisha, Roho und Naleku konnten es kaum erwarten, hinaus in den Wald zu kommen und sagten sich Guten Morgen. Nur Naboishu und Larro beschwerten sich lautstark über das Wetter, als ihre Gehegetore geöffnet wurden. Als Larro sah, wie Mukkoka fröhlich an ihrem Gehege vorbei lief, wollte sie auch nicht allein zurück bleiben, aber sie zeterte immer noch ordentlich, weil sie nicht über den matschigen und feuchten Boden laufen wollte. Genauso war es mit Naboishu, der seine Nachbarin Nabulu herauskommen sah und es nicht glauben konnte, dass alle draußen im Regen herumrennen wollten! Kleine Elefanten sind wie kleine Kinder: manche planschen vergnügt im Regen, andere wollen lieber nicht nass werden!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.12.2020
Dienstag, 29. Dezember 2020
Im Wald schloss sich heute die kleine Kinyei einigen älteren Waisen an. Naleku, Mukkoka, Larro, Naboishu und Nabulu setzen sich gerne einmal von der Herde ab und gehen tiefer in den Wald hinein, um zu grasen. Kinyei, die normalerweise mit den kleinen Babys Kindani, Bondeni, Olorien und Ziwadi unterwegs ist, ließ sich heute kurz nach der Fütterung um 11 Uhr von ihren älteren Freunden auf eine kleine Abenteuerreise mitnehmen, bis es Zeit für die nächste Fütterung war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.12.2020
Donnerstag, 24. Dezember 2020
Elefanten sind außergewöhnlich mitfühlende Tiere, was sich heute wieder zeigte. Ziwadi schien am Morgen etwas matt und energielos zu sein, und konnte nicht so recht mit der Herde mithalten. Als Olorien bemerkte, dass Ziwadi sich heute offenbar nicht so fit fühlte, ging sie zu ihr, sprach ihr Mut zu und legte ihr den Rüssel liebevoll auf den Rücken. Während die anderen weiter draußen im Wald grasten, blieb Olorien an der Seite ihrer Freundin und leistete ihr Gesellschaft. Zur Milchfütterung um 9 Uhr rannte sie zu ihrer Flasche, aber kaum hatte sie sie ausgetrunken, konnte sie es kaum erwarten, zu Ziwadi zurück zu kommen. Sie schlich sich von der Herde weg und ging zurück zu der Stelle, wo Ziwadi und der kleine neue Waise Shaka grasten, der immer noch zu Kräften kommen und sich von seinen Würmern erholen muss.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.12.2020
Mittwoch, 23. Dezember 2020
Draußen im Wald kümmerte sich heute Kiasa um die kleinen Bondeni, Kinyei, Kindani, Ziwadi und Olorien. Nachdem sie lange Zeit um Rohos Zuneigung gebuhlt hat, dieser sich aber nicht von seiner geliebten Maisha abbringen lassen wollte, scheint sie sich jetzt lieber auf Bondeni zu konzentrieren. Auch wenn Kiasa bei den Milchfütterungen immer wieder Ärger macht, ist sie doch ein treusorgendes Mädchen für die jüngeren Mitglieder der Herde. Wann immer eines der Babys ein Problem hat und aufschreit oder um Hilfe ruft, ist sie wie der Blitz zur Stelle – manchmal auch schneller als Maisha oder Nabulu oder sogar die Keeper!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.12.2020
Montag, 21. Dezember 2020
Die Waisen waren am Morgen in ausgelassener Stimmung, und die älteren wie Maisha, Nabulu, Kiasa, Kiombo, Maktao und Mukkoka tobten fröhlich herum. Kiasa und Nabulu fingen an zu trompeten und trampelten in den Büschen herum, was alle anderen auch aktivierte, die mitmachten. Schließlich ließen sich auch noch die kleinen wie Bondeni, Roho, Naleku, Larro, Olorien und Kindani anstecken. Sie versuchten, ihre älteren Kameraden zu imitieren und trompeteten, aber sie können es noch nicht ganz so gut. Sie ließen sich aber den Spaß nicht nehmen und alberten auch mit herum. Ziwadi und Kinyei grasten inzwischen völlig unbeteiligt von dem Getobe der anderen. Die beiden sind nicht so für ausgelassene Spiele zu haben und beteiligen sich nie an solchem Getrampel und Getröte! Sie grasen lieber nach Herzenslust von dem leckersten Grün, das sie finden können.

